Reiseberichte, Fotos und Videos

Seit 2010 mache ich während meiner Alpenüberquerungen jede Menge Fotos und Videos, um die Erlebnisse und Impressionen meiner Mountainbike-Touren zu dokumentieren. Auf dieser Seite sind alle meine Reiseberichte und Dokumentationsvideos verlinkt.

Hinweis zur Herausgabe der GPS-Daten meiner Touren:

Ich mache unterwegs keine Trackaufzeichnung. Das heißt ich besitze nicht die GPS-Daten der tatsächlich gefahrenen Route, sondern nur eine vorgeplante Route, die aber nicht sonderlich genau ist, weil sie sich unterwegs üblicherweise mehrfach ändert. Diese herauszugeben halte ich für problematisch, weil sie den Reisenden, der sich darauf verlässt in die Irre führen kann. Außerdem sind meine Routen teilweise ziemlich anspruchsvoll und experimentell und ich möchte nicht verantworten, dass jemand, der nicht die notwendige Erfahrung hat, die Strecke einfach nachfährt und eventuell zu Schaden kommt. Des weiteren unterliegen Zustand und Befahrbarkeit der Wege einer ständigen Veränderung. Es kann also sein, dass ein Weg schon im nächsten Jahr nicht mehr existiert oder das Mountainbiken dort nicht mehr erlaubt ist.

Wer die entsprechende alpine Erfahrung hat, kann sowieso problemlos die Route anhand meiner Übersichtskarten im Reisebericht nachvollziehen. Bei konkreten Fragen zu bestimmten Abschnitten werde ich natürlich gerne so gut wie möglich antworten und weiter helfen.


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Zum ersten mal zu zweit über die Alpen. Auf einer 12-tägigen Route über die Krimmler Tauern und durch die Dolomiten zum Gardasee, mit fantastischen Trails, in traumhafter Landschaft, aber bei sehr wechselhaftem Wetter. Etliche Seilbahnfahrten ermöglichten ein überdurchschnittlich hohes Trailpensum. Übernachtungen im Freien gehörten genauso zum Programm wie Fahrten im strömenden Regen und Gewitter. Eine ziemlich perfekt ausgetüftelte anspruchsvolle Route mit hohem Trailanteil und wenig Asphalt.


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Auf meiner Lieblingsroute über die Alpen, doch diesmal mit einem Stahl-MTB Baujahr 1991. Der alte Hobel brachte mich über den Venter Höhenweg, Similaun, das Tarscher Joch, das Rabbijoch, Tremalzo und noch ein paar kleinere Pässe. Die körperliche Herausforderung war für mich mangels Federung und guter Bremsen sehr groß. Dennoch habe ich die für 7 Etappen geplante Tour in 6 Tagen gefahren und bin teilweise weit über meinen Grenzen gegangen. Das Wetter war hochsommerlich heiß und der Abschluss am Gardasee einfach perfekt.


Alpencross 2014 zu Fuß
Meine erste Alpenüberquerung zu Fuß. Sie startete bei strömenden Regen in Oberstdorf. Von dort ging es erst ein Stück am E5 entlang bis Holzgau. Dann jedoch begann das Abenteuer auf selbst ausgetüftelten Routen, teils auf wenig bekannten oder verfallenen Wegen, teils über Klettersteige. So ging es über die höchsten Gipfel der Alpen bis ins Vinschgau. An vielen Tagen bin ich im Hochgebirge keinem einzigen Menschen begegnet. Die Schneesituation zwang mich leider zu einem vorzeitigen Ende.


Alpencross 2013
Befahrung der Ostalpen von Salzburg durch Kärnten und Slowenien bis ans Mittelmeer auf einer ungewöhnlichen Route. Bei schwül-heißem Klima floss der Schweiß in Strömen. Nachmittägliche Gewitter waren die Regel. Der Hüttenabend bei Berchtesgaden war ein besonderes Erlebnis. Eine sehr anstrengende Überquerung des Alpenhauptkammes in den Hohen Tauern hat mich an meine Grenzen gebracht. Die Durchquerung des Triglav-Nationalparkes verlief nicht nach Plan, war aber eindrucksvoll. Auf Wegen, die kaum ein Mountainbiker befahren hat, schlug ich mich über einige Berge und Hügel durch bis nach Triest. Die Adria ist dort leider nicht schön, deshalb gab es keinen Aufenthalt. Es folgte eine 17-stündige Odyssee als Heimreise.


Alpencross 2012
Diese Alpenüberquerung war eine Tour der Extreme. Unvorhersehbares Wetter, Übernachtungen im Freien, Bike tragen über das Weißseejoch und den Passo del Campo, einen Tag im Peloton des Bike-Transalp-Rennens mitgefahren. Die Tour begann in Füssen und führte durch das Kaunertal ins Vinschgau. Dann ging es auf einen Abstecher in die Schweiz nach Graubünden, und nach einer Schleife durch das Val Mora in die Lombardei. Ein heftiges Gewitter zerstörte die Pläne der letzten Etappe. Dennoch wurde zu guter Letzt der Sentiero della Pinza erfolgreich befahren. Eine Route mit einigen Traumpässen als Highlights und zwei Albtraumpässen, die nicht nach Wiederholung schreien.


Alpencross 2011
Der Alpencross, bei dem fast nichts nach Plan verlaufen ist. Die Route musste wegen der unerwartet zeitaufwändigen Anstiege und schlechten Wetters mehrmals geändert werden. Start in Immenstadt. Die Große Steinscharte und das Almajurjoch waren gigantische Extrempassagen, die nicht zur Nachahmung empfohlen sind. Dann Ausweichroute über den Reschenpass und das Madritschjoch als absolutes Bike-Highlight. Über Umwege ging es über Meran und Bozen in die Brenta. Vom Lago di Tovel über den Passo Gaiarda nach Molveno. Letzter Pass: Croce di Bondiga mit anspruchsvoller Freeride-Abfahrt zum Gardasee. Auf dieser Transalp wurde viel geschoben und getragen!


Alpencross 2010
Mein erster Solo-Alpencross! Allein kämpfe ich mich von Füssen bis zum Gardasee durch. Vom Plansee ging es nach Lermoos auf tourenradtauglichen Wegen. Es folgt der bekannte Fernpass mit flowiger Trail-Abfahrt. Von Imst ins Ötztal, dann entlang der Ötztaler Aache bis Sölden. Landschaftliche Highlights am Alpenhauptkamm waren der Ötztaler Gletscher und das Niederjoch (Similaunhütte). Danach wurden das Tarscher Joch, das Rabbi Joch und etwas weiter südlich der wenig bekannte Passo di Rango bezwungen. Die Transalp wurde mit dem Monte Tremalzo als Klassiker abgeschlossen. Der Verlust meines Navis hat die Tour erschwert, aber nicht verhindert. Eine anspruchsvolle Traum-Route!

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