Alpencross 2018

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Video und Reisebericht

  • Etappe 1: Kufstein – Brandstadl – Ehrenbachhöhe – Oberndorf Länge: 50 km Gesamtanstieg: 350 Hm Gesamtabstieg: 2350 Hm Die Vorfreude

  • Etappe 2: Oberndorf – Kitzbüheler Horn – Fieberbrunn – Leogang Länge: 45 km Gesamtanstieg: 1000 Hm Gesamtabstieg: 1750 Hm Für

  • Etappe 3: Leogang – Asitz – Saalbach – Zell am See – Lend – Bad Gastein Länge: 55 km Gesamtanstieg:

  • Etappe 4: Bad Gastein – Pass Hagener Hütte – Mallnitz Länge: 27 km Gesamtanstieg: 1400 Hm Gesamtabstieg: 1280 Hm Nach

  • Etappe 5: Mallnitz – Spittal – Goldeck – Eckwandsattel – Weissensee Länge: 67 km Gesamtanstieg: 1350 Hm Gesamtabstieg: 2700 Hm

  • Etappe 6: Weissensee – Greifenburg – Lienz – Vierschach – Monte Elmo – Moos (Sexten) Länge: 20 km Gesamtanstieg: 200

  • 55 Minuten für einen halben Alpencross? Ja, kaum zu glauben! Unser Freeride-Alpencross 2018 musste bekanntlich nach 6 Tagen abgebrochen werden.

Das Ziel

Die Idee kam schon öfter zwischen Ralph und mir zur Sprache, nun wurde sie konkretisiert und in die Tat umgesetzt. Würden wir es hinbekommen, eine Alpenüberquerung zu planen, bei der man fast jeden Berg mit der Seilbahn hochfahren und die meiste Zeit downhill biken kann? Das Ziel war also ein bergab-orientierter Alpencross mit mehr als 20.000 Höhenmetern Downhill. Straßen sollen unbedingt vermieden werden. Klingt nach einer Menge Spaß, nicht wahr? Außerdem wollten wir ausschließlich in Pensionen bzw. Hütten übernachten, die sperrige Biwak-Ausrüstung konnte also zuhause bleiben.

Planung

Die Planung dieses Freeride-Alpencross stellte mich vor eine große Herausforderung. Es ist praktisch unmöglich, eine zusammenhängende Strecke von Bayern bis zum Gardasee zu finden, bei der man fast nur Seilbahnen nutzen kann. Es gibt zwar viele Skigebiete mit Liftanlagen, und viele der Skilifte können inzwischen im Sommer für die Fahrrad-Mitnahme genutzt werden. Dennoch ist das Netz der Skigebiete bei Weitem nicht zusammenhängend. (Ein Glück für die Berge!)

Ich konnte eine Route zusammenschustern, die einige bekannte Bikeparks und Downhillstrecken enthält. Dennoch müssen für die Überquerung des Alpenhauptkammes ein paar Gipfel aus eigener Kraft überwunden werden. Startpunkt ist Kufstein. Von dort geht es durch die Hohen Tauern nach Kärnten und dann nach Westen durch die Dolomiten. Das Ziel ist wie immer der Gardasee.

Für diese Aktion wollen wir uns Anfang Juli ca. 10 Tage Zeit nehmen.

Die Route

Pässe/Gipfel:

  • Brandstadl (1650 m)
  • Ehrenbachhöhe (1800 m)
  • Kitzbüheler Horn (1950 m)
  • Asitz (1769 m)
  • Pass Hagener Hütte (2430 m)
  • Goldeck (2040 m)
  • Eckwand (2140 m)
  • Monte Elmo (2100 m)
  • Drei Zinnen (2400 m)
  • Col Druscié (1740)
  • Duca d’Aosta (2200 m)
  • Fanes (2410 m)
  • Piz Sorega (2010 m)
  • Pralongia (2100 m)
  • Belvedere (2500 m)
  • Passo Feudo (2150 m)
  • Meriz (1450 m)
  • Croce di Bondiga (830 m)

Gesamtstrecke: 490 km
Gesamtanstieg: 7.000 (18.920) Hm

Rückreise

Die Rückreise von Rovereto nach München soll per Bahn erfolgen. Wir haben vorab entsprechend gebucht.