Erste Tour des Jahres: Starnberger See und zurück

Rund 60 km lang ist die Tour, die ich mir diese Woche bei herrlichem Wetter vorgenommen hatte. Sie führt von München (Großhesselohe) durch den Forstenrieder Park bis zur Würm. An der Würm entlang (siehe Foto) radelt man bis zum Starnberger See. Die Hinfahrt ist fahrtechnisch unspektakulär, größtenteils sind es ebene Forstwege. Die Tour eignet sich aber gut dazu, im Frühjahr Ausdauer anzutrainieren und das Sitzfleisch an den Sattel zu gewöhnen.

Nach einem ausgedehnten Sonnenbad am Starnberger See bin ich quer durch die Wälder bis Icking gefahren. Die Waldwege waren hier deutlich weniger planiert und mit einigen saftigen Steigungen gewürzt. Bei der Abfahrt in Icking konnte ich noch ein wurzeliges Trailstück unter die Stollen nehmen, bevor es entlang der Isar zurück nach München ging. Auf der etwa 6 km langen Heimfahrt durch den Perlacher Forst habe ich nochmal Gas gegeben, um mich zum Abschluss richtig auszupowern.

Die kurzen Steigungen auf der Tour haben sich dann doch immerhin zu 780 Hm aufaddiert. Dank meiner täglichen Arbeitsfahrten hatte ich unterwegs keine Probleme mit Kraft und Ausdauer. Allerdings wusste ich am Abend, was ich getan hatte. Es hat viel Freude gemacht, bei dem Wetter in der Natur ausgiebig Sport zu treiben. Außerdem konnte ich zu ersten Mal richtig meinen neuen Dämpfer testen. Ich bin mit dem Umbau immer noch sehr zufrieden!

Es werden sicher noch ein paar Touren südlich von München folgen, bevor ich wieder einen Abstecher in die Alpen mache.

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1 Antwort

  1. Georg sagt:

    Schön zu hören/sehen, wie sich alle Alpinisten simultan mit den ersten Sonnenstrahlen wieder aus der Winterverkleidung pellen.
    Ich habe das fantastische Wetter vergangenen Sonntag ebenfalls spontan genutzt, um mich erstmals in dieser Saison wieder aus dem Flachland heraus zu bewegen – allerdings zu zunächst ’nur‘ Fuß (bzw. Dank unplanmäßiger Kraxelpassage am Aiplspitz auch zu Hand).
    Leicht unterschätzte 1000hm Tour und 850km Autofahrt später fühlte ich mich zwar wie von einer Pistenraupe überrollt, jedoch war es mal wieder jede Strapaze wert und ich habe nach viel zu langer Zwangspause die Alpen wieder neu lieben gelernt!

    Aber allzu viel Regenerationszeit bleibt mir nicht, ich höre schon den Sattel rufen…

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