Ausrüstung - Erste-Hilfe-Set

Ein gewisses Verletzungsrisiko ist beim Mountainbiken immer vorhanden. Auf einem Alpencross sollte man auf jeden Fall kleinere Verletzungen selbst versorgen können. Dazu gehören vor allem Aufschürfungen, Prellungen und offene Wunden. Es gibt viele Varianten von Erste-Hilfe-Sets. Die Ausstattung hängt vom persönlichen Sicherheitsbedürfnis ab. Ich will hier lediglich zeigen, was ich normalerweise beim Mountainbiken dabei habe und als Minimalausstattung empfehlen würde. Mein Erste-Hilfe-Set besteht aus folgenden Dingen:

  • Sterile Kompressen
  • Mullbinde
  • Desinfektionsmittel
  • Pflaster
  • Rettungsdecke
  • Zeckenkarte
  • Schmerzmittel
  • Glucosaminsulfat
  • Ggf. Sixtus Gesäßcreme

Ein Mittel zur Wunddesinfektion ist das, was ich beim Mountainbiken am häufigsten brauche. Meistens kommt man bei Stürzen mit Aufschürfungen davon, die können leicht selbst versorgt werden und man kann gleich weiter fahren. Auch wenn es eher selten vorkommt, riskiert man bei einer offenen Wunde immer eine Infektion oder gar Blutvergiftung. Eine Blutvergiftung kann sehr gefährlich sein und mit fachgerechter Wunddesinfektion leicht verhindert werden.

Mullbinden und Kompressen benötigt man für größere Verletzungen. In solchen Fällen ist ein Fortsetzen der Transalp ohnehin fraglich, aber man kann dadurch die Wunde zumindest schützen, bis man beim Arzt angekommen ist.

Eine Rettungsdecke ist in den Bergen obligatorisch. Sie schützt vor Unterkühlung und Überhitzung.

Eine Zeckenkarte habe ich grundsätzlich bei Outdoor-Aktivitäten dabei. Damit kann man Zecken fachgerecht entfernen und somit eine Erkrankung an Borrelliose effektiv verhindern. Mehr Infos dazu findet ihr hier.

Schmerzmittel ist nur für absolute Notfälle gedacht und sollte entsprechend ärztlicher Anweisungen eingenommen werden. Bei einer gebrochenen oder geprellten Rippe oder ähnlichen Verletzungen kann Schmerzmittel eine sehr große Hilfe sein. Je nach Stärke der Schmerzen sollte man unterschiedlich starke Schmerzmittel dabeihaben. Man wird mit solch einer Verletzung die Reise normalerweise nicht fortsetzen können.

Wobenzym ist ein Enzym, das erstaunlich gut und praktisch nebenwirkungsfrei gegen Gelenkprobleme und Entzündungen hilft. Das Enzym ist völlig harmlos und gut verträglich, aber dennoch sehr wirkungsvoll. Die Wirkung lässt normalerweise nach, wenn man es über einen längeren Zeitraum (also länger als ca. 3 Wochen) einnimmt.

Wer zu einem wunden Gesäß neigt, sollte außerdem unbedingt eine kleine Menge Sixtus Gesäßcreme mitnehmen.