Flashback 2021 – Was bisher passiert ist

Auch wenn es auf dieser Homepage den Anschein hatte, war ich dieses Jahr im Hinblick auf Bergsport nicht untätig. Hier gibt es einen kurzen Rückblick über meine Aktivitäten 2022.

Begonnen hat es im Februar mit einer Schneewanderung auf den Brünnstein. Die Schneeverhältnisse waren relativ entspannt und das Wandern war problemlos möglich. Einzig der Klettersteig hoch auf den Gipfel war etwas herausfordernd.

Nach einer viel zu langen (20-jährigen) Pause habe ich endlich wieder mit dem Skifahren begonnen. Kaum zu glauben, dass ich auf diesen Bergsport so lange verzichtet habe! Mit der neuen Ausrüstung habe ich mich als Erstes auf die schwarze Abfahrt von der Hohen Salve gewagt. An einem weiteren Skitag habe ich getestet, ob ich das Tiefschnee-Fahren verlernt habe. Ich war super begeistert, denn nach zwei Abfahrten bin ich wieder so sicher gefahren wie früher. Einzig das Carven musste ich neu lernen, aber das ging sehr schnell.

Dann war klar: Eine Skitouren-Ausrüstung musste her! Wer gerne Bergsteigen und Skifahren geht, für den sind Skitouren die logische Konsequenz. Ich war überrascht, dass man praktisch eine komplette zweite Ausrüstung benötigt: Neue Ski, Bindung, Tourenskistiefel und theoretisch auch eine andere Kleidung, weil man ja viel mehr schwitzt. Später dann noch ein Lawinensuchgerät, eine Schaufel und eine Pistenraupe. ;-) Zunächst wollte ich die Ausrüstung auf regulären Skipisten testen. Bei herrlichem Wetter bin ich in Seefeld unterwegs gewesen.

Die Aktion hat mir so viel Spaß gemacht, dass eine weitere Skitour an der Buchensteinwand und danach noch eine an der Hohen Salve folgte. Schnell stand fest, dass ich dieses Hobby in der kommenden Wintersaison weiter ausbauen würde.

Mit dem Abschmelzen der Skipisten bin ich wieder zum Mountainbiken übergegangen. Im April ging es los mit ein paar kleineren Hausrunden, bei denen ich vor allem meinen Hintern wieder an den Sattel gewöhnen konnte. Mein neues Carbon-Hardtail kam dabei oft zum Einsatz und ich bin von dem Aufbau bis heute nachhaltig begeistert. Das Bike passt einfach perfekt und hat auch schon einigen härteren Belastungen Stand gehalten.

Für eine Tour hoch zum Brünnsteinhaus und über die Oberaudorfer Almen zurück habe ich doch wieder mein altbewährtes Fully ausgepackt. Mit 27 km und über 1200 Hm war die Tour zwar nicht auf Alpencross-Niveau, aber die Abfahrt hatte es an zwei Stellen in sich und ich war froh um mein bergab-orientiertes Enduro-Bike.

Es folgten ein paar kleinere Wanderungen in Kärnten, bevor mich mich wieder ins Hochgebirge wagte.

Eine anspruchsvolle Bergtour auf den Hinteren Sulzkogel im Ötztal auf über 2900 m bildete den Auftakt. Die Wanderung forderte mich mäßig und ich kam in den Genuss der herrlichen Hochgebirgslandschaft, die ich so liebe.

Ein weiteres Highlight bildete eine Bergtour auf die Rotbachlspitze im Juni. Der Berg wird dem einen oder anderen Alpencrosser wahrscheinlich bekannt sein, da der Aufstieg über das Pfitscherjoch erfolgt. Beim lang gezogenen Abstieg zurück zum Schlegeisspeicher hätte ich mir ein Mountainbike gewünscht. Dies würde als Steilvorlage für mein nächstes Bergabenteuer dienen…

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