Trainingsplan – Status Januar 2020

Nach dem Rückschlag durch die Muskelzerrung konnte ich mein Vorbereitungstraining Mitte Januar endlich wieder aufnehmen. Ich habe immer noch großen Respekt vor dem Ultra-Cross 2020 und den bevorstehenden körperlichen Belastungen. Ich weiß genau, welche Qualen mich erwarten werden und dass eine gute Vorbereitung absolut notwendig ist. Dies ist für mich eine starke Triebfeder, mein Training konsequent weiterzuführen. Andererseits muss ich mich auch etwas bremsen, um weitere Verletzungen zu vermeiden.

Beim Intervalltraining bin ich inzwischen wieder bei den 15 Durchgängen pro Einheit angelangt. D.h. 15 Minuten ohne Pause abwechselnd langsam laufen, normal laufen und sprinten. Dieses Niveau versuche ich über den Februar zu halten.

Meine Distanz beim Joggen habe ich nach der Zwangspause von 4 km auf 7 km gesteigert. Auch diesen Level möchte ich im Februar beibehalten, bevor eine weitere Steigerung ansteht.

Das Krafttraining habe ich etwas ausgebaut, indem ich die Trainingseinheiten verlängert habe. Mittlerweile trainiere ich regelmäßig 60 Minuten in der Woche. Das sind keine lockeren 60 Minuten, sondern hier wird das Training ohne Pause hart durchgezogen.

Wie gewohnt fahre ich weiterhin täglich mit dem Fahrrad in die Arbeit. Dadurch komme ich auf 80-100 km pro Woche. Hieran wird sich auch in den nächsten Monaten nichts ändern.

Bei den Dehnübungen bin ich konsequent. Verkürzte Sehnen in den Beinen sind meine Schwäche. Ich spiele noch mit verschiedenen Arten von Übungen, um herauszufinden, was meinen Zustand wirklich verbessert.

Meine Ernährung habe ich etwas verbessert. Mein Gewicht ist leicht rückläufig. Diesen Trend möchte ich im Februar fortsetzen und möglichst auf 76 kg kommen.

Insgesamt ist das ein ziemlich großes Pensum für einen berufstätigen Freizeitathleten. Am Ende der Woche bin ich körperlich schon etwas erschöpft, aber ich fühle mich gut dabei. Ich habe gelernt, auf meinen Körper zu hören und nach meinem Gefühl zu entscheiden, wann ich eine Regenerationspause brauche. Damit bin ich bisher immer am besten gefahren.

4 Antworten

  1. Arthur sagt:

    Servus Andreas,
    ich verfolge seit geraumer Zeit Deine Internetseite mit Interesse. Erstmal ein Dickes Lob dafür, wie umfangreich du diese Gestaltest und pflegst, macht sich ja auch nicht von selbst.
    Zu deinem Vorhaben, wie ich finde ganz schön sportlich, wünsch ich dir viel Erfolg.
    Ich bin auch begeisterte Berg-Radler, wir schieben und tragen unser Bike auch regelmäßig an bestimmten Stellen, das macht für mich einfach auch diesen Reiz aus. Dein Trainingsplan ist richtig mächtig für einen Freizeitsportler, vielleicht setzt du dich zur arg unter Druck (soll ja auch noch Spaß machen).
    Ich hab für mich seit zwei Jahren das Skaten entdeckt (nicht nur im Winter sondern auch im Sommer auf Rollen) das ist das beste Training für mich. Das sind alle wichtigen Muskelgruppen gefordert in einer Trainingseinheit. Vor allem ist es dann richtig zeitsparend. Da bekommst du Ausdauer und Kraft, für mich war das die beste Entscheidung, um für die Bike-zeit richtig fit zu sein.
    Viele Grüße aus dem Allgäu.
    Arthur

    • Gletschersau sagt:

      Hallo Arthur, danke für deine interessanten Ideen! Skaten klingt interessant, ist auf jeden Fall gelenkschonend und trotzdem umfassend. Mein Trainingsplan ist engagiert, da hast du Recht. Ich fühle mich jedoch ganz gut damit, auch wenn es zeitweise sehr anstrengend ist. Es macht mir Spaß, mir solche Ziele zu setzen und mich herauszufordern. Mich immer wieder selbst auf die Probe zu stellen.

  2. Klaus sagt:

    Hallo Andreas,

    ich verfolge deine Website und auch deinen YouTube Kanal schon seit längerer Zeit. Zuerst einmal ein großes Danke für deine schönen Videos. Ich selbst bin auch sportlich viel in den Alpen unterwegs und suche dort auch immer wieder nach neuen extremen Belastungen zu Fuß und auf dem Rad. Dein in 2020 UltraCross geplantes UltraCross Projekt finde ich hochinteressant. Ich hoffe du machst weiter gute Fortschritte in deinem Training. Meine Einschätzung: Deine Grundlagenausdauer ist für den UltraCross noch nicht geeignet. Hier muss auf jeden Fall noch gearbeitet werden. Aber ist nur eine Einschätzung, die ich mir jetzt einfach mal erlaube. Also ich freue mich über neue Updates und Videos in 2020. Gruß aus Mittelfranken, Klaus.

    • Gletschersau sagt:

      Hi Klaus, danke für das Feedback! Ich teile deine Einschätzung! Ich habe in Bezug auf das Training noch einiges vor mir. Ich bin auch nicht ganz sicher, ob ich es bis zum Sommer noch schaffe, die Ausdauer entsprechend auszubauen. Aber ich arbeite daran. Ich bin ziemlich konsequent, aber es wird am Ende auf jeden Fall ziemlich knackig werden…

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