Trailauf, trailab an der Isar

Dass das Isarhochufer ein ideales Gelände ist, um nicht nur das Bergauffahren, sondern auch die Biketechnik ein wenig auf die Probe zu stellen, ist hinlänglich bekannt. Im Frühjahr, wenn in den Bergen noch Schnee liegt und bevor die Stechmücken die Isarauen heimsuchen, kann man hier auch einiges an Höhenmetern sammeln und gleichzeitig den einen oder anderen lustigen Trail genießen. So habe ich diese Woche das herrliche Wetter genutzt, um auf meiner Hausrunde mit meinem Tourenbike zu radeln und einen Fotobeweis zu erbringen. Ich wurde kürzlich nämlich darüber belehrt, dass man beim Bergabfahren nicht mit dem Hintern hinter den Sattel gehen solle, das sei old-school. Das mag vielleicht für Flowtrails gelten, aber wer sowas glaubt, ist noch nie steile verblockte Trails der Stufe S3 oder höher gefahren, bei denen man unweigerlich über den Lenker gehen würde, wenn man über dem Sattel bleiben würde. Und mein Gesäß wird noch oft „old-school-mäßig“ knapp über dem Hinterrad schweben, wenn ich mit meinem Downhill-Bike in wenigen Monaten wieder die Gardasee-Trails unsicher machen werde.

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