Speck weg – 1. Woche

Aktueller Status

Das Völlegefühl ist weg. Ich fühle mich insgesamt schon viel wohler und gesünder. Ich freue mich aber darauf, ab jetzt endlich wieder in Maßen Getreideprodukte und Fleisch zu mir nehmen zu dürfen. Ich habe über 2 Kilogramm Körperfett verloren. Das ist fantastisch! Allerdings geht es anfangs immer schnell, also möchte ich noch nicht zu euphorisch sein. Das Ziel mit 74 kg ist noch lange nicht erreicht.

  • Gewicht: 76,5 kg (Startgewicht 78,7 kg)
  • Körperfettanteil: 13,9 % (15,2 %)
  • Muskelanteil: 41,6 % (41,1 %)
  • Grund-Kalorienumsatz: 1730 kcal (1765 kcal)

blog_2016_01_09_01

Sport

Ich war zum ersten Mal seit einem dreiviertel Jahr wieder joggen. Einen 4-km-Neujahreslauf habe ich locker absolviert und fast muskelkaterfrei überstanden. Ich bin trotz Mistwetter wie immer in die Arbeit geradelt und habe dadurch diese Woche etwa 120 km zurückgelegt. Zuhause habe ich ein wenig Krafttraining gemacht. Das Judotraining ist auch sehr gut verlaufen, trotz Ernährungsumstellung fühlte ich mich kaum geschwächt.

Der Sport wird in den nächsten Wochen fortgesetzt mit den täglichen Arbeitsfahrten, mindestens einem Lauf pro Woche, gelegentlichen Krafteinheiten und dem üblichen Kampfsporttraining. Insbesondere beim Krafttraining möchte ich mich auf die Rumpfmuskulatur konzentrieren, d.h. Bauch und Rücken. Das möchte ich mindestens zweimal pro Woche durchführen.

Ernährung

Die vegane Ernährung in der ersten Woche hat mir unheimlich gut getan. Neujahr habe ich fast nichts gegessen, weil die Silvesterfeier ziemlich exzessiv war und ich sowieso keinen Hunger hatte. Das Verdauungssystem hatte sich schon am 2. Tag merklich erholt, ich fühle mich insgesamt wohler. Besonders am dritten und vierten Tag hat die Kohlenhydrat-Entwöhnung eingesetzt und ich litt zeitweise unter Hungerattacken, aber ich habe durchgehalten. Das hat sich jedoch im Wochenverlauf wieder gelegt. Ich denke der Körper war bereits auf einfache Kohlenhydrate konditioniert und hat musste sich nun umstellen. Besonders schwer fiel mir außerdem der Fleischverzicht. Wenn Menschen direkt neben mir gebratenes Fleisch gegessen haben, habe ich meine ganze Selbstbeherrschung aufbringen müssen.

Mittlerweile habe ich gar nicht mehr so viel Lust auf Mehlprodukte und Süßes, aber ganz ohne Kohlenhydrate hätte ich nicht viel länger weiter machen wollen. Besonders auffällig ist, dass diese permanente Völlegefühl im Verdauungssystem verschwunden ist. Das Wohlbefinden hat sich dadurch allgemein gesteigert und ich schlafe besser. Das Frühstück habe ich oft ganz weggelassen (das bin ich gewohnt), oder manchmal ein Stück Obst gegessen. Ansonsten habe ich folgendes in dieser Woche zu mir genommen:

  • Wenig Obst.
  • Ein paar Nüsse.
  • Basmatireis mit Erbsen- und Möhrengemüse (Vollkornreis wäre eigentlich besser gewesen).
  • Chili (ohne Fleisch) mit Bohnen, Erbsen, Tomaten, Möhren, Champignons, Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln, einer Habanero-Schote und vielen Gewürzen.
  • Salat mit Tomatendressing, Cashewnüssen, und in der Pfanne gebratenem mit Chili gewürztem Tofu.
  • An den Arbeitstagen in der Kantine gemischte Salate mit Zitrone und Pflanzenöl.
  • Als Getränk ausschließlich Leitungswasser, davon aber ca. 3 Liter am Tag.

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In den kommenden Wochen sind Kohlenhydrate, Getreideprodukte, sowie Alkohol und Zucker wieder erlaubt, aber nur in geringen Mengen. Wichtig ist dabei, dass ich mich möglichst vollwertig ernähre, also Weißmehl vermeide. Auf Zucker versuche ich möglichst ganz zu verzichten. Alkohol werde ich nur sehr wenig trinken (maximal 1 Bier oder eine halbe Flasche Wein pro Woche). Auch Fleisch wird wieder Teil meiner Ernährung sein, aber nur in guter Qualität und nicht täglich. Käse esse ich gerne, ansonsten verzehre ich sowieso kaum Milchprodukte. Wasser bleibt das Getränk meiner Wahl. Insgesamt ist es wichtig, dass ich kleine Mahlzeiten zu mir nehme und abends eher zurückhaltend mit dem Essen sein muss.

Wie läuft es bei euch? Ihr könnt gerne euere Ergebnisse hier posten!

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4 Antworten

  1. Albert sagt:

    Hallo Andi,

    dass sieht doch mal gut aus!
    Macht Du die Messung mit dem Körperfett- und Muskelanteil auf der abgebildeten Waage? Wenn ja, dann wird bei der Messung der kpl. Oberkörper nicht mit gemessen, da der Strom sich den kürzesten Weg von dem Sender zum Empfänger sucht. Ich habe das letztes Jahr machen lassen. Da wurde ein Klipp an der Fußzehe und der andere diagonal an dem Finger geknipst.
    Dein Plan sieht gut und vielversprechend aus. Mehr als 2 kg sollten es aber pro Woche nicht sein – sonst geht der Körper in einen Stress Modus über.

    Dein diesjähriger Alpencross sieht interessant aus. Ich habe dieses Jahr eine Mont Blanc Umrundung ins Visier genommen. Ich möchte 5 Kg bis dahin verlieren.
    Weiterhin viel Erfolg und gesund und fit bleiben. Ich werde deinen Bericht weiter verfolgen.

    Gruss
    Albert

    • Gletschersau sagt:

      Hallo Albert, da hast du Recht, die Körperfettmessung mit der Waage ist höchst ungenau. Ist mir aber nicht besonders wichtig. Es gibt wohl auch Waagen, bei denen man einen Sensor an die Hand anschließen kann, aber ich will es ja nicht übertreiben. Der entscheidende Faktor ist mein Wohlbefinden.
      Ich habe nicht vor, jede Woche 2 Kilo abzunehmen. :) Das funktioniert auch gar nicht und wäre nicht gesund. Ab jetzt ernähre ich mich wieder normal, aber gesund. Ich rechne damit, dass ich ab jetzt nicht mehr als 100 g Gewichtsverlust pro Woche schaffe, wenn überhaupt.

  2. Georg sagt:

    2kg Gewichtsverlust und gutes Körpergefühl. Soweit alles ok. Aber beim Fettverlust komme ich auf rechnerisch 1,3kg (bezogen auf die Angaben deiner Waage). Ist ja auch typisch, dass man nicht nur Fett verliert.
    Vegan kann ich nicht, das schmeckt bei mir alles bäh. Chili könnte klappen wenn scharf.
    LG Georg

  3. Stephan sagt:

    Die ersten Zahlen stehen: 79 kg per 03.01 und 77 kg per 15.01.
    Die Energiebilanz habe ich größtenteils durch das Essen gesteuert. Morgens gibt es statt Brot, Wurst und Käse Haferflocken mit Banane. Das hält dann auch noch etwas bis in den Mittag hinein. Dann gibt es etwas leichtes, einen Salat oder so. Abends gönne ich mir auch weniger. Mittlerweile hab ich mich daran gewöhnt.
    Leider kann ich das Sportpensum nicht erheblich ausdehnen. Am Wochenende schaffe ich eine Rennrad oder MTB-Tour von 3h und in der Woche einmal Fitness-Studio. Aber um mich körperlich besser zu fühlen, werde ich jetzt noch Joggen gehen, bestenfalls von der Arbeit nach Hause, was knapp 5km wären.
    Allen anderen weiterhin viel Erfolg!
    Stephan

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