Hike-Bike-Konditionstest

Nachdem ich endlich eine üble Erkältung überwunden hatte, konnte ich gegen Ende der Pfingstferien meine Kondition in den Alpen testen. Zwar nicht so ausgiebig, wie ich gehofft hatte, aber immerhin mit einer Wanderung und einer gescheiten Mountainbike-Tour.

Die Wanderung hatte eine Länge von 12 km, auf der ich insgesamt knapp 900 Hm beim Aufstieg überwinden musste. Davon bestanden 250 Hm aus einem anspruchsvollen Klettersteig, der mich auf 1620 m Höhe (den Gipfel des Brünnstein) brachte. Konditionsmäßig war die Sache überhaupt kein Problem. Doch beim Gedanken daran, dass ich auf dem Zu-Fuß-Alpencross etwa die doppelte Menge pro Tag zurücklegen werden muss, kam ich doch etwas ins Grübeln…

Am darauf folgenden Tag unternahm ich eine gesalzene Mountainbike-Tour. Die Tourdaten ansich klingen ja nicht besonders schrecklich: Etwa 45 km und ein Gesamtanstieg von rund 1400 Hm. Es war alles dabei. Sacksteile Forststraßen, 150 Hm bergauf schieben und tragen, sehr anspruchsvolle Trails bergab, die meine ganze Konzentration erforderten. Dabei gab es auch immer wieder kurze Schiebestrecken, sowie ein paar steile Gegenanstiege. Kurz: Es war keine Spazierfahrt. Erfreulicherweise hatte ich dabei keine Probleme mit meiner Kondition.

Am nächsten Tag jedoch war an Bergsport erst einmal nicht mehr zu denken. Meine Beine und ich brauchten einen Tag Ruhe. Es war wichtig, diese beiden Touren zu unternehmen, sonst könnte ich meine körperliche Leistungsfähigkeit überhaupt nicht einschätzen. Außerdem neigt man ja eher dazu, die bevorstehenden Anstrengungen zu unterschätzen. Ich werde versuchen, noch etwas Training in die verbleibenden zwei Wochen zu stopfen, um auf ein halbwegs brauchbares körperliches Niveau zu kommen. Oder aber während meiner Reise leiden, leiden, leiden…

blog_2014_06_22

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