Gletschersau.de

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20.05.2013

Ich habe mit Erschrecken den Videovergleich der NEX-6 auf deiner Website gesehen. Ich hatte schon fast zu dieser Kamera tendiert, aber das ist ja fast ein No-Go. Wie gehst du denn damit um, Videos sind für dich ja auch wichtig?

Nun ja, die Videoqualität der NEX-6 ist tatsächlich nicht umwerfend. Das Problem haben aber leider alle Digicams mehr oder weniger. Es scheint schwierig zu sein, bei so großen Sensoren ein sauberes Videobild hinzubekommen. Bei der GoPro Hero wurde der Sensor für Videoaufnahmen optimiert, während die NEX-6 primär ein sehr guter Fotoapparat ist. Insofern ist der Vergleich etwas unfair. Wenn du eine bessere Videoqualität willst, musst du vermutlich zu einer reinen Videokamera greifen, oder es in 2 Jahren noch mal mit dem neuesten Modell probieren. Man kann jedoch in der Post Production noch einiges am Video verbessern (z.B. durch Nachschärfen). Wenn man das Video auf HD (1280x720) herunterskaliert, merkt man den Unterschied übrigens nicht mehr.


19.05.2013

Heute wird mein Dörrfleisch fertig. Aber wie bewahrt man das eigentlich auf? Muss ja nicht gekühlt werden, oder? Einfach in einer Plastikdose im Schrank aufbewahren? Nein, wahrscheinlich ist luftdicht eher ungeschickt, oder?

Ich bewahre das Dörrfleisch in einem luftdicht verschlossenen Gefrierbeutel bei Zimmertemperatur auf, aus dem ich die Luft herausgesaugt habe. Vakuumieren wäre natürlich noch besser. 3 Monate Lagerung waren so nie ein Problem. Wichtig ist nur, dass das Fleisch wirklich vollständig ausgetrocknet ist und bei der Zubereitung sauber gearbeitet wurde. Wahrscheinlich kann man das Dörrfleisch auch einfach in einer Butterbrottüte aufbewahren.


15.05.2013

Nässe bedeutet automatisch Auskühlen. Bei schnellen Passagen (kenne ich vom Rennrad) über einen längeren Zeitraum, können nasse Klamotten doch schon sehr bald zum Frieren führen. Es könnte ja bereits regnen, wenn man morgens los fährt. Jetzt kommt es wohl auf die Außentemperatur an. Ist die hoch (ca. 20 Grad oder mehr) dann ist dauerhaftes Frieren mit nassen Klamotten sicher nicht zu erwarten. Ist die eher niedrig (ca. 10 Grad oder niedriger), Richtung Gipfel, dann mache ich mir schon Gedanken um nasse Schuhe, Hose, Shirts, Kopf, Hände, etc. Soviel zur Theorie, daher die Frage an den Profi: Wie kritisch siehst du Kälte und Nässe aus deiner Erfahrung heraus?

Meine Erfahrung mit Regen: Wenn es richtig regnet während du auf dem MTB fährst, wirst du immer nass. Entweder, weil deine Kleidung nicht dicht ist, oder weil sie so dicht ist, dass du darunter stark schwitzt. Eine teuere Membran kann den Effekt nur geringfügig abmildern, vor allem wenn man sehr schwitzt. Da man sich ständig bewegt, kühlt man eigentlich nicht aus. Wichtig ist nur, dass kein Wind an dich rankommt, denn nur in Verbindung mit Wind ist die Nässe sehr unangenehm. Deshalb setze ich mehr auf Windschutz als auf Nässeschutz. Besonders am ungeschützten Gipfel würde ich lange Pausen vermeiden, wenn man durchnässt ist. Hochwertige Kleidung wird auch recht schnell wieder trocken, sobald der Regen aufhört. Besonders bei den Schuhen habe ich das schon oft festgestellt. Durch die Körperwärme verdampft das Wasser und wird durch die Membran bzw. Funktionskleidung nach Außen transportiert. Erfahrungsgemäß gibt es in den Alpen im Sommer aber selten tagelangen Dauerregen. Meistens sind es Schauer mit Regenpausen. Dem Schlimmsten kann man entgehen, wenn man sich im entscheidenden Moment irgendwo unterstellt. Bei Dauerregen würde ich allzu hohe Pässe umfahren. Ich würde empfehlen, immer darauf zu achten, dass man noch einen Satz trockene Sachen im Rucksack hat. Nichts ist schlimmer, als wenn du bei aufhörendem Regen feststellst, dass alle deine Klamotten durchweicht sind.

Die Meinungen zu dem Thema sind unterschiedlich. Menschen empfinden und schwitzen unterschiedlich. Letztes Jahr hatte ich am ersten Tag vor allem in der zweiten Tageshälfte übles Wetter. Beim schlimmsten Regen konnte ich mich unterstellen, dann gab es ab und zu leichte Schauer, die mich aber nicht komplett durchnässt haben. Die Temperaturen waren nie unter 10 °C, so dass ich mit kurzer Hose und Regenjacke fahren konnte. Ersatzklamotten und meine Handschuhe habe ich im Rucksack gelassen, damit ich für die Nacht noch trockene Sachen hatte. Sobald man über den Alpenhauptkamm drüber ist, sind die Temperaturen sowieso milder und der Regen macht weniger aus.


14.05.2013

Schöne Filme hast du da gemacht von deinen Xs, vor allem mit bewundernswerter Akribie. Auch die zahlreichen Infos auf deiner Site zu dem Drumherum, Ausrüstung etc. gefallen mir. Da will man eigentlich selber bei nächster Gelegenheit los. Vor allem auf die wirklich klassische Art, komplett draußen, mit Biwakzelt und völlig ungebunden. Kleine Frage: Warum schreibst du unter dem Punkt wildes Campen so abschreckend? Du hast es doch selbst offensichtlich ohne Probleme gemacht. Oder anders gefragt: Was sind deine Tipps, wie man mit einem Biwakzelt am besten durchkommt? Bin auf deinen 2013-Film gespannt!

Der Punkt ist, dass wild Campen in den Alpen nicht erlaubt ist. Darauf will und muss ich hinweisen. Das ist keine Abschreckung, sondern einfach die aktuelle gesetzliche Lage. Wer biwakiert, riskiert nicht nur eine Strafe, sondern nimmt bei einem ohnehin schon anspruchsvollen Abenteuer zusätzliche Wagnisse auf sich (mehr Gepäck, Wetterprobleme, Unbequemlichkeiten, weniger Regeneration). Empfehlungen sollten möglichst für die Allgemeinheit tauglich sein. Wenn man in den Alpen nicht sehr erfahren ist, kann man leicht in schwierige Situationen kommen, weil man die Risiken unterschätzt. Ich trage zum Beispiel das Bike über das Weißseejoch und würde nicht raten, es nachzumachen. Ich fahre meistens alleine, würde das jedoch anderen Mountainbikern nicht empfehlen. Die Leute, die sich gut auskennen, werden auf solche Ideen wahrscheinlich von selbst kommen. Alle anderen sollten sich an die üblichen Ratschläge halten. Wer Fragen zu irgendwelchen Extremaktionen hat, kann mich natürlich kontaktieren und wird Antworten erhalten. Aber offiziell veröffentlichen möchte ich solche Informationen nicht, weil sie für die meisten Menschen einfach nicht tauglich, sondern eher gefährlich sind.


13.05.2013

Erst mal ein großes Kompliment an die Seiten und den damit verbundenen Aufwand. Ich plane meine erste Alp-X Ende August auf der klassischen Abrecht-Route. Wir sind sieben Fahrer. Die Tour ist als Hotelübernachtungstour geplant. Viele hilfreiche Tips habe ich deiner Seite schon entnommen. Hinsichtlich der Bekleidung bin ich noch ziemlich unsicher. Insbesondere bei den Klickpedal-Schuhen und der Bike-Kleidung. Ich dachte an Shimano SH-MT91 bin mir aber nicht sicher, ob die im Sommer nicht zu warm ausfallen und ob diese Klickpedalschuhe bei Schiebepassagen nicht total nervig sind. Bei Regen habe ich eine Vaude Regenjacke, eine Windshild-Weste und Stulpen. Was ich noch überlege ist die Regenhosen-Lösung. Im Auge habe ich GoreTex BikeShorts, welche ich bei Bedarf mit normalen Knielingen ergänzen kann. Vier Fragen an dich:
a) Würdest du die Schuhform empfehlen, ggf. sogar diesen Schuh?
b) Was hältst du von kurzen Regenhosen? Dadurch könnte ich auf eine lange Bike-Hose verzichten. (Habe für Abends noch eine lange Hose mit)
c) Du fährst lange Handschuhe, zumindest deiner Packliste nach. Sind das besondere Handschuhe, Windshield, GoreTex? Hast du zusätzlich noch kurze dabei? Habe auch schon von Einweghandschuhe (wasserdicht) und kurzen Handschuhen gelesen.
d) Wie hältst du den Kopf bei Regen trocken. Ich habe eine Windshield-Mütze von Marvic, ist im Winter klasse und wasserdicht aber im eine Thermoglocke im Sommer. Da ich aber sehr an der Stirn schwitze muss ich sowieso irgendeine Mützen/Stirnbandlösung nutzen. Wie sind deine Erfahrungen/Tips?

Mit konkreten Bekleidungstipps habe ich mich ganz bewusst zurückgehalten, weil die Vorlieben der Mountainbiker da höchst unterschiedlich sind. Was für mich gut ist, ist für andere katastrophal. Aber ich werde dir gerne erzählen, welche Kleidung ich bevorzuge.
Hinsichtlich Klickpedal-Schuhen kann ich dir leider keine Tipps geben, da ich nie welche verwendet habe und es auch nicht vorhabe. Ich bin bei der Schuhwahl gerne flexibel und brauche die Klickies nicht. Ich bevorzuge halbhohe Wanderschuhe, da ich das Rad oft über Geröll und Fels trage. Braucht man aber auch nicht, wenn man nur fahrbare Wege wählt. Was Kleidung angeht, bin ich minimalistisch. Eine Regenjacke ist wichtig. Die dient auch gleichzeitig als Windbreaker, wenn ich verschwitzt am kühlen Gipfel ankomme. Eine zusätzliche Windshield-Weste halte ich für überflüssig, da genügt mir ein Langarm-Shirt. Stulpen habe ich noch nie verwendet. Eine Regenhose habe ich auch nicht dabei. Wenn die Dinger wirklich wasserdicht sind, schwitzt du darunter so, dass du trotzdem von innen nass wirst. Es ist nicht so wichtig, mit allen Mitteln dafür zu sorgen, nicht nass zu werden. Stattdessen muss man dafür sorgen, dass man nicht friert. Deswegen bevorzuge ich eine hochwertige Softshell-Hose, weil sie den kalten Wind abhält. Sie hat Zip-Off-Beine, so dass ich sie auch als kurze Ersatzhose verwenden kann. Den Preis der "Gore Alp-X Active Shell" Hose finde ich ehrlich gesagt eine Frechheit. Meine Handschuhe sind lange Wildleder-Handschuhe, kein Windshield, kein GoreTex. Das sind die einzigen, die ich verwende. Wasserdichte Handschuhe habe ich noch nie vermisst. Wenn du Einweghandschuhe drüberziehst, wirst du darunter schwitzen wie ein Tier. Mein Kopf wird bei Regen einfach nass. Mütze habe ich auch keine dabei, so kalt wird es tagsüber im Sommer normalerweise nicht. Einzig einen Buff, damit man den Hals vor kaltem Wind schützen kann.


09.05.2013

Bestimmt hast du auf deinen Touren schon gefilmt und fotografiert - hat sich die NEX-6 bewährt? Kann man Fotos irgendwo sehen (Flickr oder so)? Weiterhin würde mich noch interessieren, ob du die Kamera im Rucksack transportierst oder eine bessere - schneller greifbare - Lösung hast? Rucksack kann ja ziemlich anstrengend sein, wenn man alle paar Minuten wunderschöne neue Ausblicke hat (wie das bei Alpenüberquerungen durchaus vorkommt). Meine Kompaktkamera (bzw. deren Tasche) hab ich daher am Bauchgurt des Rucksacks befestigt, wobei ich sie mit einer kleinen Zusatzschnur seitlich an der Hüfte halte, weil sie natürlich nicht in der Mitte baumeln haben will. Allerdings weiß ich nicht, ob diese Lösung auch mit einer Kamera der Größenordnung NEX funktioniert, die ist ja deutlich größer und schwerer als meine Canon S100.

Die Filmqualität ist sehr gut, allerdings haben die Filme in Full-HD nicht ganz die Detailschärfe, wie bei einer reinen Videokamera. Sehr positiv ist, dass man während des Filmens zoomen und Einstellungen verändern kann. Mit der Fotoqualität der NEX-6 bin ich wirklich sehr zufrieden. Zwei Beispielbilder findest du in meinem Blog. Was mich an der NEX am meisten nervt:
- Bei Selbstauslöser/Fernbedienung kann man nicht gleichzeitig HDR-Bilder oder Serienbilder machen.
- Selbstauslöser bietet nur 5s und 10s, aber keine längere Zeiteinstellung und Serienbildfunktion.
- Es wäre nützlich, wenn sich einige Einstellungen (z.B. Belichtungskorrektur) nach dem Ausschalten zurücksetzen würden.
- ISO-Einstellung und Belichtungskorrektur haben kein eigenes Wahlrad.
- Keine offene Programmierschnittstelle für Kamera-Apps. D.h. neue Apps können ausschließlich von Sony entwickelt werden.
Die ersten drei Punkte ließen sich über eine verbesserte Firmware lösen. Keine Ahnung, ob da noch was kommt. Ansonsten ist die Kamera absolut top und bietet alles was man braucht.

Meine Transportlösung sieht genau so aus, wie du sie beschrieben hast. Ich habe ein paar Taschen getestet, die Lowepro Apex 100 AW hat perfekt für diese Kamera gepasst. Etwas größer als bei einer Kompakten ist die Tasche schon, aber die NEX mit dem SEL-P1650 ist insgesamt relativ klein und leicht. Ich finde, sie lässt sich noch gut am Bauchgurt tragen. Wenn du nicht unbedingt den Spiegelreflex-Funktionsumfang einer NEX, nicht die super Bildqualität bei schlechtem Licht und die Möglichkeit von Wechselobjektiven brauchst, würde ich dir die Sony RX-100 empfehlen. Die wäre evtl. für MTB-Aktionen die bessere Wahl.


10.04.2013

Die Müsliriegel sind spitze! Im ersten Jahr hab ich es naiv mit Supermarktprodukten versucht. Was für ein Reinfall. Dann habe ich gegoogelt und kam auf Ihre Seite. Im zweiten Jahr haben mich die Riegel quasi über die Alpen "getragen". Mir wurde ganz bange, als sie zur Neige gingen. Habe sie schon zweimal weiterempfohlen.


24.03.2013

Seit ich bei meiner Jubiläumstourplanung 2013 zufällig auf deine Seite gestossen bin, komme ich nicht mehr davon los. Man findet alles, was man braucht: Fotos, Videos, Ratschläge, Kommentare. Alles in bester Qualität! Wenn ich auch langsam ans Ende meiner Alpencross-Karriere denken muß, werde ich deine Berichte mit Interesse verfolgen. Meine Jubiläumstour soll eine Genusstour in die Gegend werden, wo ich vor 10 Jahren einen Test um den Schweizer Nationalpark gefahren bin, um herauszufinden, ob ich das mit meinen damals 65 Jahren noch schaffen kann. Meine Begeisterung war dann so groß, daß ich seitdem jedes Jahr mindestens eine mehr oder weniger selbst zusammengestellte Tour fahre. Ich wünsche dir weiterhin viel Freude, Energie und Gesundheit, um noch viele Touren zu planen (auch das macht schon viel Spaß!) und möglichst gutes Wetter.

Ein Alpencross mit 75 Jahren? Meinen allergrößten Respekt! Das macht Hoffnung, denn es wäre auch mein Traum, mit über 60 noch so fit zu sein. Ich wünsche dir alles Gute und viel Spaß bei deiner Jubiläumstour. Auf dass es nicht die letze bleibt!


08.03.2013

Bei meiner Recherche wg. Alpencross 2013 bin ich auf deine Seiten gestoßen - Kompliment & Respekt, toll gemacht, da steckt extrem viel Zeitaufwand dahinter. Die Gletschersau-Route interessiert mich, da sie bis auf eine kurze Passage nach Dimaro keine von mir bisher befahrenen Routen enthält, dafür aber das Rabbijoch, das eh auf meiner "Wunschliste" steht. Darüber hinaus hatte ich immer auch das Madritschjoch im Auge. Deine Route führt gar nicht weit dran vorbei, so dass ich mich frage, ob du dich bewusst "dagegen" entschieden hast? Wenn ja, würde mich interessieren, warum. Kurzes Feedback wäre nett - vielen Dank im Voraus!

Das Madritschjoch ist sehr schön, doch es passt nicht in meine Gletschersau-Route. Man müsste, um das Madritschjoch einzubauen, einen ziemlich großen Umweg fahren. Nämlich nach der Abfahrt vom Niederjoch ins Vingschgau (Staben) entlang der Etsch zurück bis nach Prad, dann hoch nach Sulden, über das Madritschjoch, wieder hinunter ins Vinschgau und dann entlang der Etsch zurück nach Staben. Das macht keinen Sinn. Das Madritschjoch bietet sich eher dann an, wenn man über den Reschenpass oder den Schliningpass ins Vinschgau kommt.


09.02.2013

Sehr geehrter Herr Frost, bei unserer Internetrecherche nach interessanten Webseiten sind wir auf Ihre Domain www.gletschersau.de aufmerksam geworden. Gerne würden wir Ihnen eine unverbindliche, kostenlose Linktauschpartnerschaft mit Ihren Domains anbieten. Natürlich nur im 3-Wege-Tausch. Sollten Sie PR-stärkere Seiten besitzen, können wir dies durch Mehrfachsetzung ausgleichen. Ich kann Ihnen Links von PR starken Seiten, mit redaktionellen Inhalten und mit maximal 5 bis 10 ausgehenden Links pro URL, anbieten. Wir haben themenrelevante Domains, viele Themenbereiche! Sicherlich findet auch Ihr Link, Banner oder Artikel Platz bei uns, von Gesundheit bis Mode, Immobilien bis Natur, Esoterik bis Erotik, oder Kultur bis Internet... Wir freuen uns schon auf eine erfolgreiche und lange Linkpartnerschaft.

Ich verlinke einfach mal nach hier. Herr Frost. Lol.


13.01.2013

Mein Bruder überquert regelmäßig (einmal pro Jahr) die Alpen mit dem Mountainbike. Zu Weihnachten haben wir viel über die Touren geredet und ich würde ihn gerne nächstes Jahr (2014) einmal begleiten. Ich bin allerdings vor ein paar Jahren nach Skandinavien "ausgewandert". Dort gibt es keine Berge (mal von einem 147m hohen Hügel abgesehen). Kann man sich auf so eine Tour im Fitnessstudio (Spinning etc.) und auf der geraden Stecke vorbereiten? Ich bin 42 Jahre und ganz gut in Form. Ich Laufe 2x pro Jahr einen Marathon mit einer Bestzeit von 3:14. Eine gewisse Grundkondition sollte also vorhanden sein. Ist so was machbar?

Was Ausdauer und Kraft angeht bin ich überzeugt, dass man auch im Flachland so trainieren kann, um einen Alpencross problemlos zu überstehen. Dein Training klingt so, dass es auf jeden Fall ausreichen sollte. Was du auf diese Weise nicht trainieren kannst ist folgendes: Trittsicherheit und Fahrtechnik; Anpassung an Höhenluft. Was Trittsicherheit und Fahrtechnik angeht, musst du selbst einschätzen können, was du dir zutraust. Wenn du ab und zu in den Bergen bist, kannst du das sicher. Über die Höhenluft (auf 2500 m oder höher) habe ich mir nie Gedanken gemacht und hatte auch nie Probleme damit. Ich weiß aber, dass Menschen darauf unterschiedlich reagieren. Wie das bei dir ist, kann ich nicht sagen. Ansonsten würde ich sagen: Hau rein, mach es einfach. Ihr müsst ja nicht gleich die härteste aller Routen wählen.


08.01.2013

Ich wünsche Dir ein frohes neues und gesundes 2013, auf dass Deine nächsten Touren und Video-Berichte ein Erfolg werden. Ich habe mir übrigens gestern Abend Deine Outtakes-2012 angeschaut. Sehr lustig! Du bist ja fast nur am Rennen... Immer wieder ein Genuss, Deine Filme zu schauen, da sie sich doch vom sonstigen Youtube-Kram abheben.
Unsere Route für 2013 steht jetzt schon fest. Als erste Alpenüberquerung nehmen wir nun doch erstmal die Albrecht-Route, allerdings mit Variante Uina-Schlucht. Beim Rücktransport vom Gardasee nach Garmisch sind wir noch unschlüssig. Entweder mit dem Shuttle zurück, oder von Rovereto mit dem Zug, da wissen wir aber noch nicht, wie bei der Zugfahrt die Preise, Abfahrtzeiten und Reservierungsmöglichkeiten (für Bike u. Fahrer) sind. Kannst Du mir da was aus Deinen Erfahrungen berichten? Wieviel hast Du bezahlt? Ggf. Infoquellen. Im Web hab ich nur gelesen, dass man von Deutschland aus nicht reservieren kann (ab Rovereto). Wir müssen dann auch wieder zurück nach Garmisch. Weisst Du, ob es da eine sinnvolle Verbindung gibt? Über Infos würd ich mich sehr freuen.

Wenn du mit der Deutschen Bahn fährst, kannst du von Rovereto ab reservieren. Musst du sogar, sonst lassen sie dich mit dem Bike gar nicht in den Zug. Der Zug fährt bis München, eine direkte Verbindung nach Garmisch gibt es meines Wissens nicht. Den Preis kannst du auf www.bahn.de nachschauen. Manchmal gibt's spezielle Angebote, da kostet die Fahrt dann nur 40 oder 50 EUR. Kannst du alles auf der Bahn-Webseite nachschauen, sobald der Fahrplan für deinen Reisetermin verfügbar ist. (Zumindest war das in 2012 so.) Mit dem Shuttle bin ich auch schon gefahren. Der Vorteil ist, die bringen dich vom Hotel direkt nach Garmisch. Kostet um die 90-100 EUR. Die Uina-Schlucht ist eindrucksvoll und sehenswert, eine gute Wahl! Viel Spaß bei der Vorbereitung!


07.01.2013

Ich habe mir am Wochenende die Testversion von Magix heruntergeladen und mittlerweile nach diversen Tests festgestellt, dass mein vier Jahre altes Notebook für Full-HD-Videos zu schwach ist. Also werde ich wohl nur in HD-Ready filmen. "Nur" in Anführungszeichen, denn ich will es ja auch nicht übertreiben. Sind deine Videos in Full-HD? In HD-Ready klappt die Bearbeitung bei mir flüssiger. Habe ein paar Effekte und Schneidemöglichkeiten ausprobiert und Tutorialvideos auf der Magix-Seite angesehen.

Es wundert mich nicht, dass dein Notebook mit Full-HD überfordert ist. Dafür braucht man schon einen leistungsstarken PC. Ich habe bisher in HD-Auflösung gefilmt (1280x720). Meine alte Digicam konnte gar nicht mehr. Außerdem reicht das normalerweise vollkommen aus. Das ist gut genug, um den Film auch auf einem großen LCD-Fernseher noch in ansprechender Qualität anzuschauen. Wichtig ist die Kompression, die stattfindet, wenn das Videoschnittprogramm aus dem Videoprojekt eine Videodatei zusammenbaut. Man sollte also ein passendes Format wählen (ich lasse mir immer ein MP4 erzeugen) und die Kompression nicht zu stark einstellen. Die Datei wird dann zwar etwas größer, aber dafür sieht das Video auch besser aus. Einfach ein wenig mit einem kurzen Clip herumexperimentieren.
Dieses Jahr will ich zum ersten Mal in Full-HD filmen. Mal sehen. Ich werde jedenfalls ein paar mehr Speicherkarten dafür brauchen. Das Endergebnis für YouTube wird wahrscheinlich trotzdem auf HD verkleinert.


06.01.2013

dürfte man mal fragen, was für einen sattel du bei deinem 2012 bike fährst? sieht nach einem guten kompromiss aus, er wirkt noch recht sportlich und nicht zu klobig und scheint bequem zu sein. ansonsten danke das du uns mit deinen super videos an deinen touren teilnehmen lässt. ist bestimmt ein riesen abenteuer. werde mal sehen ob ich so einen alpcross dieses oder nächstes jahr auch mal hin bekomme.

Ich habe bis vor 1 Jahr den SQlab 610 auf dem MTB verwendet. Mir war der Sattel aber (trotz korrekter Sitzknochenabmessung) zu breit, und auf langen Touren hat das zu Schmerzen im Sitzknochenbereich geführt. Jetzt verwende ich den SQlab 611, der etwas schmaler ist. Der passt perfekt. (Der alte 610er ist jetzt auf meinem Stadtrad, womit ich nur kurze Strecken fahre.) Leider kann man kaum eine allgemeine Empfehlung für Sättel aussprechen, da jeder anders empfindet. Meine Meinung generell ist: Zu breite/komfortorientierte Sättel sind auf langen Touren eher unbequem. Besonders wichtig finde ich, dass der Sattel gedämpft ist, und das sind beide Modelle.


04.01.2013

Hallo Andi (ich denke das hörst du lieber als Robert), ich möchte dir meinen größten Respekt zollen und dir mitteilen, dass ich deine Videos fantastisch finde. Auch deine Homepage ist voll an sinnvollen und für eine Tour anregenden Informationen. Darin stecken sicher hunderte Stunden an Arbeit. Ich finde das lohnt sich, denn alleine ich habe mir deine Videos schon mehrmals angesehen. Mache weiter so und allseits gute und möglichst verletzungsfreie Fahrt. Gelegentlich habe ich hier die Kritik gelesen, dass du dich in den Videos zu negativ äußern sollst. Das finde ich überhaupt nicht und das Gefühl der schönen Bilder wird für mich auch nicht geschmälert. Ich finde es sogar sinnvoll, damit bestimmte Pässe/Routen nicht leichtfertig nachgefahren werden. Und ich kenne die Quälerei beim Fahren oder Tragen auch, also warum nicht darauf hinweisen.
Aufgrund deiner Videos habe ich mich mit dem Thema "Actioncam" näher befasst und mir letzte Woche nach ausgiebiger Analyse eine Sony Actioncam mit Steady Shot gegönnt. Sie soll mir nach Möglichkeit genauso schöne Aufnahmen liefern wie du sie zeigst. Für die weitere Bearbeitung interessiert mich sehr, welche Videobearbeitungssoftware du nutzt. Verwendest du das Programm von GoPro (passend zu deiner Cam) oder etwas anderes? Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank schonmal und alles Gute für das Neue (Bike-)Jahr!

Ich habe für die Videobearbeitung schon verschiedene Programme getestet. Die meisten scheitern an größeren Videoprojekten oder der Vermischung von Video- und Audioformaten, was dann zu gelegentlichen Abstürzen bis hin zum Verlust der Projektdatei führen kann. Ziemlich ärgerlich. Aus der Masse positiv abgehoben hat sich die Software Magix Video Deluxe. Der Preis ist auch akzeptabel (deutlich unter 100 EUR). Die Software hat viele nützliche Funktionen, läuft halbwegs stabil und ist recht schnell. Außerdem kann man die Bedienung ziemlich leicht erlernen. Ich würde empfehlen, vorher die Testversion auszuprobieren. Magix bringt auch regelmäßig Patches zur Fehlerbehebung heraus. Da würde ich den neuesten einspielen. Auf Youtube gibt es einige Tutorials zu der Software, die man sich ansehen kann.


24.12.2012

Hallo, und wieder einmal hab ich mir dein Video vom Alpencross 2012 angeschaut und ich muss sagen, es ist dir super gelungen. Nur weiter so. Freu mich schon auf das nächste Jahr. Das einzigste was mir gefehlt hat sind die Outtakes wie im Video 2010. gehört meiner Meinung irgendwie dazu. Soll aber keine Kritik sein.

Ich habe seit 2 Wochen die Outtakes online, als separater Film in meinem YouTube Channel. Schau einfach mal nach!


22.12.2012

Habe vor einigen Tagen von transalp-shuttle.de einen Hinweis auf Deine Seite erhalten. Ich kann nur sagen Super! Vor allem die Videos finde ich klasse. Sind doch einige Passagen dabei die wir auch schon gefahren sind bzw. getragen haben. Ich denke da an unsere diesjährige Tour über die Similaunhütte. Auch wir fahren schon seit über 10 Jahren jährlich eine Trans Alp.


18.12.2012

First I want to thank you on your great web site! it is really nice and helpful. I also really admire your way of travel! We are several mountain bike enthusiasts Friends from abroad, for several years we dream of making such travels as you are doing. Unfortunately for us it is something we can do quite rarely. Trying to look for something for the coming summer we came across your wonderful site. If possible I would like to ask some general questions.
We love single tracks and are quite skilled technical riders, we would like to have as much as possible single tracks and as less as possible dirt and paved roads. I assume we will prefer to have some kind of logistics assistance by having a car taking our personal equipment and spares meeting us at the end/sleeping points of each day (not the way you travel with minimum equipment on yourself) although we do like this way of travel and we actually do it here back home but for a "lifetime" experience we prefer the easier way. allowing us also to carry spares in case of malfunction. If possible, we also sometimes prefer to be assisted going up sometimes to have a better going up/down ration, it doesn't mean we don't pedal but still...
In a view to the above, would you still recommend the The Gletschersau Alpencross Route as suggested in your site? Maybe choose another route? Are you familiar with a company that can assist us with such logistics? Again, I hope its OK for me to ask these questions, feel free to answer or not...

If you ride the Gletschersau Alpencross Route, transporting your gear by car to the next sleeping point is no problem. All sleeping points/villages can be easily reached by car. I understand that you would like to take a cable car uphill to have more time to enjoy downhill trails. There are possibilities to do that in the Alps, since there are lots of skiing regions with good infrastructure. On the Gletschersau Alpencross Route you won't be able to use a cable car on most uphills though. It is a route that's challenging also uphill. I avoided skiing regions deliberately, since nature is kindof destroyed and less beautiful in these areas. Popluar skiing regions are for example: Stubaier Alpen, Kitzbuehler Alpen, Zillertaler Alpen, Dolomiten. You can find an overview map here. In these areas you will find lots of cable cars. I can't recommend a certain route though, you'd have to plan one by yourself.


09.12.2012

Hast du das schreiende Viech schon identifiziert? Könnte ein Rehwild sein, bin mir nicht sicher, Fuchs kommt auch hin. Was ich noch sagen will, ich finde es so Klasse das Du dir selber treu bleibst und immer noch ohne den ganzen Kommerzielen Sch...ß wie links zu Sponsoren, oder lest mein Buch, usw. auskommst. Du bist ein Quell an guten Informationen und man fühlt sich immer eingeladen in Gedanken mitzubiken. Bei so manch anderem kommt es mir so vor als würden sie unser aller Berge und Bergerlebnisse + Wege, denn die waren auch schon immer da, für ein paar Kröten oder Sponsorings verhökern!

Gleich nach meinem Alpencross habe ich recherchiert, welche Geräusche Rehe und Hirsche machen. Es waren ganz sicher Rehe. Wieder etwas dazugelernt.


08.12.2012

Ich finde die Videos vom Alpencross 2012 echt super. Schön ist, dass es auch so viele ruhige Momente gibt, z.B. mit dem Reh, und nicht nur die Action und die Musik im Vordergrund steht. Mir gefällt auch, dass man sieht, dass du die Landschaft am Gipfel genießen kannst etc. Und ich zoll dir echt Respekt vor der vielen Arbeit 1. mit den Aufnahmen und 2. auch mit der Schneiderei. Wir haben zu zweit mal ein MTB-Filmchen gemacht und das hat mich am Ende schon tierisch genervt, weil man halt so oft stehenbleiben muss, wieder zurücklaufen, vorfahren etc. Wobei das zu zweit nur die 1/2 Arbeit ist, als wenn man alleine ist. Echt toll!


07.12.2012

Das Video von 2012 gefällt mir auch gut. Muss ein riesen Aufwand sein die Kamerapositionen einzurichten bis es passt. Geht vermutlich nur, wenn die Filmerei auch eine Leidenschaft ist. Ich bin froh, wenn ich zum Foto greife, meist im Fahren. Der Passo di Campo ist echt krass. Bin ein paar Wochen später drüber. Wenn man nach 2 Std um den Berg kommt, meint man es wird einfacher, da das Höhenprofil eine flachere Strecke anzeigt. In Wirklichkeit ist die Traversa sehr verblockt und noch fieser zu Schieben/Tragen wie das steile Stück und man braucht nochmal 2 Std bis zum Pass. Ich hab übrigens auch 1,5 Std, bis auf wenige Meter fahrend, runter geschoben; abgehakt.


06.12.2012

Hi Robert, deine Überlegungen zur neuen Kamera habe ich mit Interesse gelesen, bin auch am überlegen mir eine Systemkamera von Panasonic oder Sony zuzulegen. Interessant wäre auch wie Du die Kamera transportierst. In die Schulterriementasche des Rucksacks passen die ja leider nicht mehr rein.

Die Panasonic-Systemkameras sind technisch sehr gut, aber doch ziemlich groß und schwer. Deshalb fiel meine Wahl auf Sony. Die NEX-Modelle sind schlank und kompakt. Wenn du kein Superzoom mitschleppst, sondern z.B. das neue 16-50 mm Objektiv, sind sie nur wenig größer als eine der guten Kompaktkameras. Trotzdem natürlich zu groß für eine Schulterriementasche. Die Sony NEX werde ich deshalb wie gewohnt in einer kleinen Hüfttasche transportieren, die ich in den Hüftgurt des Rucksackes einhänge. Ich bin gerade dabei, ein paar dieser Taschen zu vergleichen. Näheres dazu demnächst in meinem Blog.
P.S.: Wieso werde ich in Mails eigentlich immer mal wieder mit "Robert" angeredet? :-)


05.12.2012

Habe gestern abend Deinen neuen Film Alpencross 2012 entdeckt und habe ihn direkt geguckt. Besser als "Menschen 2012" oder son Kack :-) Meine Fresse, alter. Watt für ne geile Scheiße. Echt. Hut ab. Du bist echt total krank ;-), positiv gemeint.
Cool, wie Du die Go Pro eingesetzt hast (ob am Rahmen oder auch unter Wasser im Brunnen... sehr geil und sehr kreativ). Ich denke mal das einzige, was einem dabei aufn Sack geht, ist die ständige Rumschrauberei beim Wechseln der Cam-Perspektiven. ICH finds zumindest immer nervig, die etwas wackeligen Schrauben/Klemmen zu befestigen.
Du hast wiedermal ein echt extremes Berg-Abendteuer erlebt und auch vermittelt. Ob mit dem Bike geschultert auf 3000 hm zu kraxeln oder nachts im Zelt diese Aufnahme (wildes Tier), super. Mit dem Finish am Lago di Garda bei geilem Wetter und super Farben. Da könnte die neue Go Pro noch einen draufsetzen, aber kostet ja auch ne Stange Geld... Da bleibt nur zu fragen: Was war Dein persönliches 2012-Alpencross-Highlight? Und was planst Du für 2013?

Die Schrauberei mit den GoPro-Halterungen ist in der Tat nervig, aber anders geht es halt nicht. Ich habe die Sache dadurch etwas vereinfacht, dass ich den ganzen Schraubenkrempel in meiner Rahmentasche aufbewahre und er damit sofort griffbereit ist.
Schwer zu sagen, was das Highlight vom 2012er Alpencross war. Das Weißseejoch war sicherlich ein Höhepunkt, auch wenn es äußerst anstrengend war. Das beste Feeling hatte ich im Val Mora, als ich etwas abseits vom Weg in traumhafter Natur und bei herrlichem Wetter eine Pause am Bach eingelegt habe. Die Szene ist auch im Film zu sehen. Die Route für 2013 steht größtenteils schon. Details veröffentliche ich aber erst nach meiner Tour.


03.12.2012

Hauptkamm - Ein absolut genialer Film! Ich hab ihn schon dreimal angeschaut und es gibt viele Perspektiven, die ich noch zehn Mal sehen könnte, wie etwa die ungewöhnlichen Blickwinkel beim Tragen des Enduros, schmale Wege entlang und steile Abhänge hoch oder die idyllischen Ruheplätzchen.


02.12.2012

This one (2012) and your Alpencross 2011 are definitely the best non-commercial "first-person-shooter" MTB videos I have ever seen (and I've seen a lot)! In some instances, I can't even guess where and how you mounted the GoPro to get those really odd angles :-) Also, I'm curious how many hours of raw footage did you have? Again, absolutely amazing job! Thank you!

The raw footage of the Alpencross 2012 consists of 350 video files with a total length of about 7.5 hours.


01.12.2012

Dein neuestes Alpencross-Video übertrifft alles bisherige! Ich bin echt begeistert, du könntest das so im Fernsehen zeigen! Leider hört man deinen Kommentar unter dem Dach bei dem starken Regen nicht, aber man kann ihn sich ja denken. Meine Frage dieses Mal: Wie heißt die Rahmentasche denn? Ich bin auch nach längerer Suche nicht auf sie gestoßen. Sonderanfertigung? Bei meinem Rahmen kommen nicht viele Taschen in Frage. Deine allerdings würde optimal passen, vermute ich. Auf deiner Ausrüstungsseite steht - soweit ich weiß - nicht, welche du benutzt.

Ich verwende die Rahmentasche Framie LV Long Version. Eigentlich ist die Tasche für das Unterrohr gedacht und wird unten am Flaschenhalter befestigt. Ich habe einfach eine Schlaufe mehr dran nähen lassen und so kann ich sie sicher am Oberrohr festkletten. Schau einfach mal auf die Webseite von Framie, die haben Rahmentaschen in verschiedenen Größen und machen auch Sonderanfertigungen.


30.11.2012

Dein Alpencross Video 2012 ist einfach geil. Vom netten Einstieg, über die Unterwasseraufnahmen, der unheimlichen Nachtszene, den witzigen Trageperspektiven, dem Erste-Hilfe-Schnellkurs, den Rennfahrern die du auf dem Trail bergab einhändig wieder einholst, dem Stunt beim Passo Campo runter, dem Gewittergrollen im Starkregen bis hin zu den vielen fantastischen Umgebungsaufnahmen. Richtig fetter Respekt für diese Arbeit! Ansonsten hast du ja deine Routenwahl selbst mehr als treffend kommentiert: "also wirklich, ich muß gestört sein" :)


27.11.2012

Ich habe mir heute alle deine Videos angesehen und kann sie nur als genial bezeichnen. In dem einen Post wurde gesagt, dass du zu viel "jammerst", ich muss sagen, dass es wirklich ein bisschen negativ rüberkommt. Allerdings muss ich auch sagen das ich es nicht missen wollen würde, vielleicht einfach als Kontrast auch mal ein "Der Trail ist absolut zu empfehlen" oder sowas in der Art. Ansonsten kann man nur sagen die Qualität, ob nun Schnitt, Musik oder Inhalt, können mit denen von Profis mithalten oder übertreffen diese sogar.
Nun zu meinen Fragen. Ich möchte mir einen neuen Rucksack kaufen und schwanke zwischen dem MountainX 31 und dem Track 35. Nun wollte ich dich fragen ob du dir den Track auch mal angesehn hast? Und wenn ja warum du dich für den MountainX entschieden hast. Da ich sehr groß bin habe ich manchmal Probleme mit normalen Rucksäcken, sind die Bänder lang genug das auch eine 1,95m große Person den Rucksack tragen kann bzw ist bei dir noch Spielraum. Leider kenne ich keinen mit einem der beiden Rucksäcke oder habe einen Geschäft das Ortlieb Produkte führt. Ich danke dir schon im vorraus für deine Zeit und deinen Rat.

Den Ortlieb Track Rucksack habe ich gesehen, aber persönlich noch nicht ausprobiert. Vom Prinzip her ist er dem Ortlieb MountainX 31 sehr ähnlich. Die Unterschiede, die mir aufgefallen sind: Der Track 35 ist 350 g schwerer, es fehlt ihm die praktische Unterteilung in der Mitte, er scheint auch keine Helmhalterung zu haben, und der MountainX 31 ist etwa 50 EUR teurer. Das Tragesystem vom Track ist identisch zu dem vom Ortlieb Flight, d.h. er hat ein Netz. Der MountainX hat stattdessen zwei Polsterstreifen. Ich finde beides sehr gut. Die Polsterstreifen fühlen sich subjektiv etwas bequemer an. Abgesehen von diesen Dingen sind mir keine nennenswerten Unterschiede aufgefallen. Ich habe den MountainX 31 gewählt, weil ich besonders den umlaufenden Reißverschluss in der Mitte sehr praktisch fand. Der Gewichtsvorteil ist auch nicht zu verachten. Was die Körpergröße angeht, wirst du nach meiner Einschätzung mit keinem der beiden Modelle ein Problem haben. Die Gurte sind so lang, dass bei mir noch eine Menge Spielraum ist (ich bin etwa 10 cm kleiner als du).
Danke für den Hinweis bezüglich meiner (negativen) Kommentare! Da muss ich zukünftig mehr darauf achten. Das kommt wohl daher, dass bei den tollen Erlebnissen die Bilder eigentlich für sich sprechen. Bei den kritischen Passagen denke ich immer, ich muss unbedingt darauf hinweisen, damit das bloß keiner nachmacht. Vielleicht ist das etwas übertrieben.

danke für deine Antwort und deine Einschätzung. Ich mag Helmhalterungen nicht so sehr, irgendwie haben sie immer irgendwelche Macken. Deshalb habe ich mich auch für den Track 35 interessiert, da ich dort aufgrund der 4 l mehr einfach den Helm reinstecken kann und dadurch das lästige rausfallen/rausrutschen vermeiden kann. Wobei ich sagen muss das es beim MountainX auch sehr gut gelöst wurde. Ich verstehe nicht warum manche Hersteller die Helmhalterung mit 4 Haken (bei denen es nahezu unmöglich ist Ersatz zu besorgen) oder ähnlichen Konstruktionen bauen. Da ist es praktisch vorprogrammiert, dass es bei etwas extremeren Strecken rausrutscht. Weiterhin muss ich dir auch mit den Regenhüllen rechtgeben, bei 3 verschiedenen Herstellern immer enttäuscht worden, bin dank deiner Seite auf Ortlieb gekommen und kann mich nur fragen: "Wie konnte ich diesen Hersteller übersehen?". Ich bin guter Dinge beim nächsten mal nicht die Klamotten aufhängen zu müssen oder schlimmer noch mit feuchten Klamotten weitermachen zu müssen. Wirklich eine Erfahrung die ich keinem Menschen zumuten würde.
Nochmal zu den "negativen" Kommentaren, ich wollte damit nicht sagen das du diese Kommentare weg lassen oder vermeiden solltest, bloß nicht . Ich finde sie sind mit das beste an deinen Videos und außerdem äußerst nützlich. Ich glaube jedem geht es da so, dass er lieber einen schönen Trail fährt als sein Bike den halben Tag den Berg hoch zu schleppen, denn solche Strecken hebe ich dann doch lieber für einen Wanderurlaub ohne Fahrrad auf. Ja die Bilder sprechen definitiv für sich. Aber manchmal ist es etwas schwierig in dem Moment zu wissen wo genau du dich da gerade befindest, auch wenn du für jeden Tag das Pensum am Anfang einblendest. Vielen Dank nochmal für die Zeit die du für mich geopfert hast und mach weiter so. Ich kann dein nächstes Video kaum erwarten.


04.11.2012

Hello Robert, I have really enjoyed your videos and appreciate the information you've offered from your experiences. My wife and I are planning a Alpenx next summer. There is a lot of info out there, but your first hand experience and the way you've edited your videos has been most enjoyable. Thank you and Servus!


03.11.2012

Hallo! Als aller erstes muss ich sagen das die Videos absolut klasse sind. Respekt. Auch die Homepage ist hervorragend. Meine Frage ist eigentlich nur, welches Lied bei den Outtakes Alpencross 2010 verwendet wurde. Würde mich sehr über diese Info freuen. WEITER SO!!!

Der Song ist vom Diablo Swing Orchestra und heißt "Balrog Boogie". Er wurde unter einer Creative Commons Lizenz auf Jamendo kostenlos zur Verfügung gestellt.


03.11.2012

Die Internet Seite ist recht informativ und enthält ein paar tolle Tipps. Mir fehlen allerdings detaillierte Informationen, zum Beispiel ein kleiner Trainingsplan, oder Details zu Routenplanung. Mich würde interessieren welche Literatur empfehlenswert ist oder ob es andere Quellen gibt um an schöne Routen zu kommen. Bei ersten Recherchen hab ich leider oft nur anspruchslose Touren oder übermenschliche Touren gefunden. Die paar Touren (Ich dachte an eine Hm-Leistung um 10.000 m mit Tagesetappen bis max. 80 km.), die ich gefunden hab, führten leider zu mindestens 50 % über Asphalt und kaum Trails, nicht das was ich suche. Wie komme ich an geeignete Routen?

Das Ziel dieser Seite (neben der Dokumentation meiner Transalp-Abenteuer) ist, dem Leser alle Grundlagen an die Hand zu geben, um einen Alpencross selbst planen zu können und sich passend darauf vorzubereiten. Für diesen Zweck beschreibe ich, welche Ausrüstung ich verwende, wie ich die Route plane und wie ich trainiere. Ziel der Seite ist es nicht, Trainingspläne zu veröffentlichen oder konkrete Routenvorschläge zu machen. Das wäre zu aufwändig und die Vorstellungen der interessierten Leser sind zu vielfältig, um darauf sinnvoll eingehen zu können. Außerdem gibt es dafür massenweise Informationen im Internet bzw. tolle Bücher (einfach mal nach "Transalp", "Mountainbike" und "Buch" suchen).
Trainingspläne können je nach köperlicher Voraussetzung, Bike-Erfahrung, Trainingsmöglichkeiten und geplanter Route individuell sehr unterschiedlich sein. Das kann man schlecht über einen Kamm scheren. Ich nehme auch bewusst Abstand von konkreten Routenvorschlägen, denn die Voraussetzungen und Vorkenntnisse der Radfahrer reichen von Flachland-Tourenradler bis Enduro-Extrembiker, und Tourangaben in Höhenmetern und Länge sind sowieso nicht aussagekräftig. Was für den einen eine unfahrbare Zumutung ist, ist für den anderen ein kurzweiliger Spaßtrail. Es ist in den Alpen leider so, dass die leichteren Routen viel über Asphalt und Forststraßen führen und auf den schwereren viel geschoben und getragen werden muss (manchmal sogar bergab). Das hat damit zu tun, dass die Alpen (z.B. im Gegensatz zu den Rocky Mountains) ein sehr schroffes und steiles Gebirge sind. Das heißt, gangbare Routen sind meistens verkehrstechnisch erschlossen, alles andere ist im Prinzip den Wanderern und Bergsteigern vorbehalten. Die Routen mit leichten und mittleren Schwierigkeitsgrad sind vielfach dokumentiert. Ein gewisser Asphaltanteil ist dabei unvermeidbar. Wenn du dich abseits dieser Routen bewegen willst, musst du so viel Leidensbereitschaft, Fahrtechnik und alpine Erfahrung mitbringen, dass die Planung der Route das kleinste Problem darstellt.


30.10.2012

zunächst einmal großes lob für deine aufnahmen und die aufbereitung der videos. ist dir echt sehr gut gelungen. in sachen self-service was das bike betrifft, stimme ich dir voll und ganz zu! habe mich mit dem kauf meines neuen stumpjumper auch dazu entschieden alle wartungsarbeiten selbst zu erledigen. und siehe da, alles läuft wie geschmiert und sogar noch besser! wartezeiten, wie bei der gabel- und dämpferwartung, fallen nicht an.
zu deinen neuen bremsen hätte ich dann aber doch eine frage. ich selbst habe die avid elixir 7 drauf. gleiche geschichte mit der bremsflüssigkeit. die sog. "bleed"-prozedur möchte ich eigentlich unbedingt vermeiden, vor allem nachdem ich mir die anleitung auf der sram-webseite angeschaut habe. praktisch unmöglich dieser fehlerfrei nachzuarbeiten. wie sieht es denn mit den scheiben aus? musstest du die komplette bremsanlage austauschen? also inklusive scheiben? oder nur sättel, schläuche und hebel etc.? und ist es tatsächlich so, dass du die magura mt4 gar nicht entlüften musst?? und warum benutzten hersteller dann überhaupt die giftige flüssigkeit?

Ich verwende die alten Bremsscheiben weiter, habe also nur Griffe, Leitungen, Adapter und Bremssättel ausgetauscht. Die Scheiben der Formula sind genauso dick wie die der Magura. Meines Wissens sind bei allen gängigen Systemen die Scheiben gleich dick. Du must halt darauf achten, dass du die passenden Adapter für PM (Postmount) bzw. IS verwendest. Die Adapter braucht man, um den Sattel auf die richtige Position abhängig vom Scheibendurchmesser zu bringen. Das Magura MT-Paket kommt mit Bremsscheiben und Adaptern, du musst also nur den gewünschten Scheibendurchmesser wählen und wissen, ob die Bremsaufnahmen an der Gabel und hinten PM oder IS sind.
Hydraulikbremsen mit Öl muss man normalerweise viele Jahre gar nicht entlüften. Und wenn es doch einmal notwendig erscheint, dann ist das Entlüften denkbar einfach. Unten mit einer Spritze neues Öl reindrücken und gleichzeitig am Griff das alte Öl mit einer zweiten Spritze abziehen, so dass halt keine Luftblasen mehr in der Leitung sind. Warum manche Hersteller Bremsflüssigkeit verwenden? Bremsflüssigkeit hat vor allem im Extrembereich ein paar Vorteile, die man sich jedoch durch einen immens höheren Wartungs- und Kostenaufwand erkaufen muss. Die Frage ist, ob dir das die Sache Wert ist. Ein paar Fakten:
Der Siedepunkt bei einer neuen Bremsflüssigkeit DOT 5.1 (das ist die hochwertigste Sorte) liegt bei 260°C. Der Siedepunkt vom Magura Minaralöl liegt bei 190°C. Das heißt, theoretisch (!) bringt man eine Bremse mit Mineralöl etwas schneller zum Überhitzen. Während beim Mineralöl der Siedepunkt über Jahre gleich bleibt, sinkt jedoch der Siedepunkt von DOT durch das Anziehen von Wasser mit der Zeit sogar unter den von Mineralöl (der Nasssiedepunkt von DOT 5.1 liegt bei 180 °C). Der Vorteil der Bremsflüssigkeit bleibt also nur bestehen, wenn man regelmäßig (einmal pro Jahr, auch bei Nichtbenutzung) die Flüssigkeit auswechselt.
Bei Überhitzung lässt die Bremswirkung stark nach, was sich Fading nennt. Praktisch ist eine Überhitzung aber nur dann ein Problem, wenn man die Bremsen falsch bedient. Wenn man es vermeidet, lange Zeit mit schleifenden Bremsen Pässe hinunterzufahren, wird man die Bremse nicht so leicht zum Überhitzen bringen, egal ob DOT oder Öl. Das bedeutet: Immer beide Bremsen verwenden. Die Bremsen nicht ständig schleifen lassen, sondern kurz und kräftig bremsen und die Bremsen immer wieder kurz öffnen, damit sie sich abkühlen können. Ich habe grundsätzlich bei langen Abfahrten darauf geachtet, ab und zu eine Pause einzulegen um die Bremsen abkühlen zu lassen. Die 10 Minuten Zeit sollte man sich nehmen, unabhängig vom Bremsensystem.
Weil sich Bremsflüssigkeit weniger komprimieren lässt als Mineralöl, sorgt sie auch für einen etwas härteren Druckpunkt. Das heißt, die Bremse packt etwas härter zu. Diese Eigenschaft ist für mich jedoch nebensächlich, der Druckpunkt der Mineralölbremsen ist für mich völlig ausreichend. Das ist eben Geschmackssache.
Dass Bremsflüssigkeit gesundheitsschädlich ist, Haut und Augen reizt und Lack, Kunststoff und Gummi angreift, wurde ja schon erwähnt. Außerdem ist verbrauchte Bremsflüssigkeit Sondermüll.


23.09.2012

hab mir gestern abend mit meinem bruder und kumpel (mit dem wir den alpencross machen wollen) gestern abend bei kölsch und pizza deine youtube videos angeschaut. sind alle begeistert. deine filme haben viel mehr inhalt als zum beispiel der film "traumpfade", der zuletzt auf bayern 3 lief...und so n junger schnösel mit dem rad mal eben über die alpen gefahren ist...und unterwegs sogar noch schwan-tretboot gefahren ist mit radhelm auf...wattn schwachsinn. hast du mal dran gedacht, dich der bike-magazin-redaktion vorzustellen ? wär bestimmt mal n artikel wert. und gute werbung für deine seite und filme. hinterher verdienst du bei vielen clicks noch geld mit youtube. ist ja heute nichts ungewöhnliches mehr. also weiter so. bin gespannt auf deinen film 2012.

Freut mich, dass die Videos gut ankommen. Mir hat schon einmal jemand vorgeschlagen, mit einer Zeitschrift zu kooperieren, bzw. Geld mit meiner Webseite zu verdienen. Ich habe jedoch momentan nicht vor, das zu tun. Die paar Kröten, die durch so eine Aktion hereinkommen würden, sind den Aufwand überhaupt nicht Wert. Es würde sich einfach nicht lohnen. Außerdem möchte ich meine Seite möglichst werbefrei halten. Die Produkte, die ich beschreibe, nenne ich aus persönlicher Überzeugung, und nicht weil mir jemand Geld dafür gibt. Im Grunde sind mir die Anzahl der Klicks auf meine Seite bzw. auf den Videoportalen ziemlich egal, letztendlich habe ich davon nichts. Gletschersau.de ist eine kostenlose Seite für Enthusiasten, die Informationen und Anregungen zum Thema Mountainbiken, Alpencross und Bikepacking suchen. Davon gibt es sowieso nicht allzu viele. Ich betreibe die Seite, weil ich meine Erlebnisse auch für mich selbst dokumentieren möchte, und weil mir die kreative Arbeit Spaß macht.


22.09.2012

Hab geraden mit Interesse deine Umbau Action gelesen, wie ich ja schon vor längerem schrieb hab ich mich inspiriert durch deine Seite auch zu einem Lapierre (Spicy) entschieden. Die Geschichte mit dem Tretlager kennst du auch. Wir haben viele Händler (alle Marken) rund um Nürnberg, meine Erfahrung ist leider die gleiche, vor dem Kauf ist man der beste Kumpel und danach nur noch lästig. Aussagen wie, ob ich im Regen gefahren wäre?? Und nach jeder Fahrt müsste das Sattelrohr ausgebaut und das Rad auf den Kopf gestellt werden. Hallo geht es noch? 280 EUR habe ich bei meinen Händler meines Vertrauens für eine KS 950i (höhenverstellbare Sattelstütze) gezahlt. Im www gab es die bereits für 100 EUR weniger ich hab die Rechnung! Und zum dritten Mal in einem Jahr ist sie kaputt. Die von meinem Freund übrigens auch, das gleiche Problem, aber wir sind die einzigen sagt der Händler! Mein Schätzchen Knackt übrigens auch (wieder) immer mehr, was war nun eigentlich die Ursache und ist es nun weg?
Auch noch eine Anekdote: Anderer Händler anderes Rad, es knackt und nervt, 160 EUR Kundendienst, wie ich das Bike abhole und aus der Werkstatt fahre, trete ich hart an und mir bricht die Tretkurbel, mich haut es fast auf's Maul und der Super Händler meint nur "Ja jetzt wissen wir ja wo das Knacken her kam". In diesem sinne viel Spaß und immer ein gutes Gelingen beim Selbermachen.

Ich bin sowieso kein Freund von höhenverstellbaren Sattelstützen. Man liest oft, dass sie recht schnell kaputt gehen. Wieder ein bewegliches und anfälliges Teil mehr am Bike! Dann steige ich lieber kurz ab, um den Sattel mit der Hand runterzustellen. Kommt ja nicht allzu oft vor.
Nach meinen Recherchen behebt man das Knacken beim Zesty oder Spicy wie folgt, wenn es denn vom Hinterbau kommt (alle Angaben ohne Gewähr!):
Schraube öffnen und herausnehmen, dann ggf. den Bolzen z.B. mit einem Stück Rundholz und einem Hammer heraustreiben. Alle Teile reinigen und die Gewinde vom alten Schraubensicherungslack befreien. Wenn schon deutliche Riefen an den Teilen zu sehen sind, sollte man sich eventuell ein neues Lager besorgen. Neuen Sicherungslack auf das Gewinde, die restlichen Teile einfetten. Dann alles wieder einbauen und die Schraube mit etwa 18-20 nm anziehen. (Durch den Sicherungslack kann evtl. das Drehmoment etwas verfälscht werden.) Die Schraube darf nicht zu fest angezogen werden, weil sie aus Aluminium ist und leicht abreißen kann.
Der knackende Hinterbau ist übrigens kein Lapierre-spezifisches Problem. Das kann einem mit jedem Fully passieren. Je mehr das Rad mit Wasser in Berührung kommt, desto schneller kann es auftreten.


15.09.2012

Zum Alpencross-Video 2011: An sich ein schönes Video mit tollen Aufnahmen. Leider stört das ständige Gejammer und Genörgle... war doch sicher nicht alles so doof, oder? ;) Das kam im Video leider so rüber. Mir hat das 2010er Video wesentlich besser gefallen. :)

Ah, endlich mal ein kritisches Feedback! :-) Nein, der Alpencross war ganz und gar nicht doof. Aber es geht halt nicht immer alles nach Plan und man wird manchmal mit unerwarteten Schwierigkeiten konfrontiert. Eigentlich ist das ja das Salz in der Alpencross-Suppe. Es gibt auch Momente der Niedergeschlagenheit. Ich finde, auch solche Erfahrungen sollen dokumentiert sein. Ich würde das jedoch nicht als "Gejammer" bezeichnen. Meine Videos sollen ein möglichst realistisches und ungefiltertes Bild meiner Erlebnisse liefern.


14.09.2012

Habe beim Surfen Deine Internet-Seite gefunden und muss sagen, bin restlos begeistert von Deinen Infos, Bildern, Filmen und dem Herzblut welches Du dort reinsteckst. Ich selbst fahre auch viel MTB und dokumentiere diese Touren auch gerne mit Filmen/Fotos, die ich dann hinterher in iMovie (Mac) schneide. Bei Deinen Videos ist es mir sehr bekannt vorgekommen, wenn man sich selber filmt, auf "Record" stellt und zurückrennt um dann locker an der Linse vorbeizufahren. Sehr lustig. Wenn man diese Teile wegschneidet, ist es so, als wenn man sein eigenes Kamerateam dabei gehabt hätte . Besonders den fertigen Film dann mit Musik zu untermalen macht mir riesig Spass, denn Musik schafft nochmal eine gewisse Magie, die den Bildern oft die Krone aufsetzt.
Ich plane für 2013 zus. mit Freunden eine Transalp. Meine erste Transalp. Bisher waren es "nur" MTB-Urlaube mit Tagestouren. Als extremste Tour sind wir auf den Tremalzo/Gardasee gefahren, allerdings von hinten über die Strasse rauf. Die Abfahrt endete dann oben nach 1000 meter (den Rest runter mussten wir weiter schieben/klettern), als uns "locals" sagten "hier geht es links auf einen Weg ab"...der Weg wurde immer beschwerlicher, bis wir irgendwann so weit im Berg waren, dass wir nicht mehr zurück konnten/wollten. Eine Tortour. Hatten leider kein GPS dabei. Demnächst fahr ich DEINE Variante aus Deinem Film. Da ich auch die GO PRO benutze, würd mich interessieren, wie gross Deine Speicherkarte(n) waren die DU mitgenommen hast. Reichen 16 GB?
Zur Transalp: Wir planen ab Oberstdorf (über Schrofenpass) zu fahren, obwohl diese route die schwerste in meinen Augen ist, bzw. eher wahrscheinlich ab Garmisch-Partenkirchen zu fahren. Bei der Transalp möchten wir gerne irgendwo bei Meran/Bozen einen Tag Pause einlegen. Noch weiss ich nicht, ob es dort eine gute Route hingibt mit max. 2000 Höhenmeter/Tag. Vielleicht hast Du einen Tip.
Ich freu mich auf das neue Video.

Du bist also auch ein Hobbyfilmer. Jedenfalls kannst du verstehen, wie viel Aufwand hinter so einer Videoproduktion steckt. Auch dieses Jahr wird es wieder Outtakes geben, wo ich die ganzen herausgeschnittenen Sequenzen zu einem Kurzfilm zusammenschneide.
Klasse, dass du einen Alpencross wagen willst! Das wird sicher ein tolles Abenteuer. Den Schrofenpass würde ich schon empfehlen, denn er gehört zu den Klassikern beim Alpencross und ist landschaftlich fantastisch. Da gehen auch viele Transalp-Neulinge drüber. Es gibt etliche Routen, die über Meran/Bozen führen. Es ist leider schwer irgendetwas zu empfehlen, da ich nicht weiß, wie viel ihr euch zumuten könnt und in wieweit ihr asphaltierte Strecken vermeiden wollt. 2000 Hm am Tag können easy sein, wenn sie auf der Straßen gefahren werden, und sie können die Hölle sein, wenn man schieben und tragen muss. Die landschaftlich schönsten Routen sind halt meistens auch die schwersten. Es gibt ein tolle Bücher mit denen man sich seine Routen aus verschiedenen Etappen selbst zusammenstellen kann. Ich würde euch empfehlen, da mal einen Blick reinzuwerfen.
Zu den Speicherkarten: Ich habe bei meinem 2012er Alpencross 25 GB Filmmaterial produziert. Das ist schon eine ganze Menge, ich habe viel Zeit mit der Filmerei verbracht. Selbst nach starken Kürzungen wird das fertig geschnittene Video immerhin fast 60 Minuten lang sein. Gefilmt habe ich in HD-Auflösung und 24fps. Beim nächsten Mal werden es sicher noch viel mehr GB, weil ich dann wahrscheinlich alles mit 50fps filmen werde. Damit kann man flüssigere Zeitlupeneffekte machen. Ich bin auch am überlegen, ob ich FullHD filmen soll oder nicht. Beides braucht natürlich entsprechend mehr Speicherplatz.


22.08.2012

Ich fahre demnächst u.a. durch die Bergamasker Alpen und komme dann über Storo zum Gardasee - dieses Jahr mit dem Tourenrad. Frage an den "Ortskundigen": Kann man die Strecke vom Monte Tremalzo zum Monte Nota mit dem Tourenrad fahren (habe die Schwalbe Marathon Racer drauf, da ich ansonsten nur Straße fahre und jeden Pass mitnehme)? Zum Monte Tremalzo ist es ja geteert und ab Monte Nota nach Limone sul Garda auch. Dankbar für jeden landschaftlichen Tipp.

Die Strecke vom Tremalzo bis zum Passo Nota kann man meiner Meinung nach problemlos mit dem Tourenrad fahren. Man fährt größtenteils auf groben Schotter bergab. Man muss halt evtl. mit 28-Zoll-Rädern etwas langsamer fahren, wenn man unsicher ist, aber man muss nicht absteigen. Viel Spaß bei der Tour!


18.08.2012

Ich will diese Saison endlich auch die Transalp fahren und bin auf deine Seite gestoßen. Großes großes Lob für die tollen Berichte und natürlich die Videos!! Jetzt bin ich am überlegen ob ich per Karte navigieren oder mir ein GPS Gerät kaufen soll. Im Moment gibts es den Garmin Edge 800 mit der Alpen Karte für 400€... Daher wollte ich mal fragen wie deine Erfahrung mit GPS sind. Danke.

Das Garmin Edge 800 ist sicher ein gutes Gerät, eben in der gehobenen Preisklasse. Wenn dich der Lithium-Akku nicht stört (du musst ein Ladegerät dabeihaben), spricht eigentlich nichts dagegen. Günstiger kommst du mit der Garmin eTrex-Serie weg. Das eTrex 20 gibt es schon für um die 160 EUR. Es hat halt einen kleineren Bildschirm. Nach meiner Erfahrung kannst du bei den Karten viel Geld sparen, wenn du auf OpenStreetMap setzt. Das Kartenmaterial ist kostenlos und mindestens genauso genau wie die Garmin-Karten. Das Einspielen ist auch recht einfach.


13.08.2012

Trip report 2012 - great write up! Liking your website too, you've obviously put a lot of time and effort into it. I was wondering if you've ever considered a handlebar bag? I manage to get my tent, sleeping bag and air mat in mine.

Thanks for the feedback! I did consider a handlebar bag. However, since I am riding very technical and steep trails I wouldn't want to influence the balance of the bike too much, and I want to avoid constraining its mobility.


12.08.2012

Als Bergliebhaberin und Mountainbikerin habe ich mit großen Interesse Deinen Bericht über die TransAlp gelesen. Echt spannend und interessant und ganz tolle Fotos!! Mein Respekt für die Leistung! Das muß ein tolles Abenteuer gewesen sein um das ich Dich beneide. Ich bin auch viel alleine mit dem Bike in den Voralpen unterwegs, wo ich für MTB Rennen trainiere. Und nun komme ich zu dem lustigen Zufall, ich bin nämlich bei der 2012 Craft Bike TransAlp mitgefahren und hab Dich auf unserer Etappe 6 gesehen!! Wir sind an dem Tag in Livigno gestartet. Du bist mir am Vervapass aufgefallen, hab Dich beim Hochfahren neben dem Weg gemütlich Brotzeit machen sehen. Da hast Du mich ganz schön abgelenkt... :D Beim Downhill hast Du mich im Wald wieder überholt, hab Dich sofort am Rucksack erkannt. Ich hab mich schon gefragt ob Du beim Rennen mitfährst und abends im Lager nach dir geschaut, vergeblich!?? Hat sich ja jetzt aufgeklärt :)) Auf so ein TransAlp Abenteuer wie Deines hätte ich auch mal Lust.... Wenn ich das mache werd ich Dich ganz sicher um Rat fragen. :)

Zur Brotzeit: Vinschgauer Semmel und Chilisalami, da hättest du mal lieber angehalten. Welchen Platz hast du belegt? Egal welchen, so ein Rennen zu fahren ist eine Riesenleistung. Ich habe ja jetzt am eigenen Leib erfahren dürfen, was Du durchgemacht hast. Diesen Fitnesslevel werde ich wohl nie erreichen. Schon alleine deshalb, weil ich dann solche Sachen mache wie eine ausgedehnte Eis-Pause in Grosio (da hast du ebenfalls was versäumt!). Viel Erfolg bei deinen nächsten Rennen!


02.08.2012

Ich wollte Ihnen mal ein großes Lob für Ihre ausführliche Routenbeschreibung, sowie die wirklich umfangreichen Informationen zum Thema Alpentour, zukommen lassen. Sie haben mich dazu inspiriert im nächsten Jahr ebenfalls eine Alpencross zu versuchen, sofern Equipment, Job und körperliche Verfassung mitspielen. Ich freuen mich schon auf Ihr Video von diesem Jahr. Ich hoffe Sie werden weiterhin Ihre Internetseite mit Informationen füllen. Kurz um: Machen Sie einfach weiter wie bisher!

Mache ich. Danke!


12.07.2012

Hast du eigentlich keine Angst, wenn du dich irgendwo in den Bergen nachts hinlegst?

Wovor? Ich bin aller Wahrscheinlichkeit nach das gefährlichste Lebewesen im Umkreis von 50 km.


11.06.2012

Deine Videos sind einfach extraklasse, es reisst einen hin und her zwischen genial und wahnsinn... Deine Filme sind von der Qualität her super, genialer Schnitt, diese Out Takes... kurz, es passt einafch alles. Was für eine Arbeit. Meinen tiefsten Respekt vor dieser Leistung und dem Video gleichermaßen!!
Welche Kamera verwendest du bei deinen Touren? Freue mich auf dein Video von diesem Jahr.

Danke für das Lob! Ich verwende zum Filmen meine Digicam Canon Powershot G12. Dieses Jahr nehme ich zusätzlich eine GoPro mit, für neue Perspektiven.


06.05.2012

Eine recht vernünftige Website hast Du da aufgebaut. Respekt. Auch das Transalp 2011 Video ist wesentlich angenehmer anzuschau'n als vieles andere. Ursprünglich bin ich wegen der Packliste auf Deine Seite gestoßen. Tiptop! Hab mich etwas über die Isomatte am Rucksack gewundert. Eine NeoAir von Thermarest würde sicher noch IN Deinen Rucksack passen. Bin top zufrieden mit meiner. Geht halt preistechnisch Richtung Deinem Ortlieb-Rucksack... (Den hättest Du besser nicht gezeigt. Ich hab jetzt so ein latentes "will haben"-Gefühl.)

Danke für deine Mail und den Tipp! Ich habe mir vor ein paar Wochen die Therm-A-Rest ProLite gekauft. Das ist schon eine große Verbesserung beim Liegekomfort und der Isolierung. Sie wird auch in den neuen Ortlieb-Rucksack hineinpassen.


20.04.2012

Was nimmst Du eigentlich für nen Kettenschmierstoff mit auf Tour? Ich nehm zuhaus Brunox, hält Kette schön sauber, schmiert super, allerdings öfters anzuwenden. Aber davon ne Dose mitschleppen nein danke! Bin gespannt welches Mittelchen Du bevorzugst!?

Ich habe immer ein kleines Fläschchen Ballistol Universalöl dabei. Nach etwa 5 Tagen Alpencross muss ich etwas nachölen, das hängt aber stark vom Wetter und vom Untergrund ab (Staub bindet das Öl, Regen wäscht es aus). Im Grunde ist es egal, welches Öl du verwendest. Jedes Universalöl taugt dafür. Es sollte nicht zu dünn sein, sonst ist man ständig am Nachölen, aber auch nicht zu zäh, weil sonst der Dreck kleben bleibt.


27.03.2012

  1. Was isst Du eigentlich vom Aufstehn bis zum Abend, denke mal erst abends isst Du dann irgendwo etwas warmes!?
  2. Welche Daten sollte denn ein guter Schlafsack, ein passender Biwaksack und eine adäquate Isomatte haben ? Also keine Marken nennen sondern was Du empfehlen kannst an Fakten für diese Gegenstände. Ausser Du bist da natürlich von bestimmten Marken super überzeugt.
  3. Und zum Schluß noch eine Frage, hoffe daß Dir die nicht zu dreist erscheint! Ich möchte evtl. im Juni von Füssen aus nach Livigno biken. Allerdings denke ich aufgrund der Schneelage dieses Jahr, werde ich mich eher an den Verlauf der Straßenroute Füssen-Imst-Landeck-Reschensee-Müstair-Ofenpass bis zum Tunnel folgen. Vielleicht hast Du ja aber Lust und Laune mir, aufgrund Deiner Erfahrungen, ganz grob ein paar Highlights für diese Route zu schildern die es vielleicht in Nähe dieser Route gibt, denn natürlich bin auch kein Fan vom biken auf Straßen!

  1. Ich esse wo und was sich ergibt. Wenn ich unterwegs ein passendes Restaurant finde, esse ich dort zu Mittag oder zu Abend. Manchmal hole ich mir auch was vom Supermarkt. Ansonsten habe ich Müsliriegel und Dörrfleisch dabei.
  2. Zum Thema Schlafsack, Isomatte und Biwaksack findest du auf meiner Ausrüstungsseite genaue Informationen.
  3. Von Füssen bis Imst kannst du meiner Route von 2010 folgen. Also von Füssen durch die Ammergauer Alpen zum Plansee. Von dort einfach entlang der Via Claudia Augusta. Highlights sind der Trail hinunter zum Plansee, sowie die Trailabfahrt vom Fernpass.
    Von Imst bis ins Vinschgau gibt es zur Via Claudia Augusta eigentlich keine vernünftigen Alternativen, wenn man höhere Pässe vermeiden will. Von Pfunds nach Nauders nicht die Hauptstraße fahren, sondern die wenig befahrene Martinsbrucker Str.

18.03.2012

Hallo, hätte einige Fragen zum Thema Alpencross und würde mich sehr freuen, falls Du Zeit und Lust hast diese zu beantworten. Danke erstmal für Deine Mühe und Happy Trails!

  1. Was machst Du eigentlich, falls es Dir mal weit abseits jeglicher Zivilisation den Reifen aufschlitzt? (Spreche aus Erfahrung, 12 cm Schlitz an der Wange eines DH-Reifens!!!, ein langer langer Fußmarsch folgte)
  2. Hast Du schonmal einen Cross mit möglichst vielen Bergbahnen als Shuttle in Betracht gezogen? (Falls ja, welche Route wäre das dann?)
  3. Welche Route könntest Du empfehlen für den Juni, macht es da überhaupt Sinn?
  4. Welchen Rucksack von Ortlieb würdest Du noch nehmen, abgesehn vom Flight und warum?
  5. Würdest Du auch einen Alpencross ohne Hilfe von Navi und Co. in Angriff nehmen?

Das sind sehr interessante und gute Fragen! Hier meine Antworten:

  1. Ich verwende hochwertige Reifen von Schwalbe mit verstärkter Flanke (mein Favorit war bisher Nobby Nic Evo SnakeSkin). Eine aufgeschlitzte Reifenflanke hatte ich noch nie, und mit guten Reifen sollte das auch nur in extrem seltenen Fällen passieren. Wenn's dann doch passiert - Pech! Dann ist Schieben angesagt.
  2. Ein dichtes Netz an Bergbahnen findet man eher in ausgedehnten Skigebieten. Die sind leider landschaftlich nicht mehr besonders attraktiv, weswegen meine Alpencross-Routen normalerweise nicht dort hindurch führen. Ein gutes Bergbahn-Netz gibt es zum Beispiel in den Kitzbüheler Alpen, den Tuxer Alpen, den Zillertaler Alpen und den Dolomiten (Übersichtskarte hier). Ich habe noch keinen Alpencross durch die Ostalpen gemacht (ist aber evtl. für 2013 anvisiert).
  3. Auch im Mai kann ein Alpencross schon Sinn machen. Vor Juli würde ich jedoch in den Nordalpen Pässe über 2000 m meiden, weil da noch ziemlich sicher Schnee liegt. Hängt aber natürlich sehr stark vom Wetter ab. Man kann über das Internet die Schneelage der jeweiligen Pässe gut in Erfahrung bringen. Ich würde also empfehlen, eine Route mit nicht zu hohen Passübergängen zu wählen und eine Woche vorher die Wetterlage zu recherchieren.
  4. Für eine Transalp fand ich bisher nur den Ortlieb Flight tauglich. Dieses Jahr jedoch bringt Ortlieb einen speziellen Alpencross-Rucksack auf den Markt, den MountainX 31. Ich spiele mit dem Gedanken, diesen Rucksack in 2012 zu verwenden. Wenn ich ihn habe, werde ich ausführlich darüber berichten.
  5. Klar, man kann einen Alpencross natürlich auch ohne Navi fahren. Ich bin halt irgendwann auf das Navi umgestiegen, weil es extrem bequem und praktisch ist und man einfach fahren kann, ohne ständig Wege auf Karten suchen zu müssen. Man braucht kein Navi, aber es macht die Sache komfortabler, besonders auf weniger bekannten Strecken die nicht so gut ausgeschildert sind.

11.03.2012

Hi, ich will mir dieses Jahr auch endlich den Traum von der Transalp verwirklichen und bin beim googeln auf deine Seite gestoßen: RIESEN KOMLPIMENT erstmal an dich! :D Alles ist wirklich sehr übersichtlich und informativ. *THUMBS UP* Außerdem finde ich es super, dass du biwakiert hast. Wie bist du vom Gardersee zurück nach Oberstdorf gekommen und wie viel hat es gekostet?

Das mit dem Biwakieren ist so eine Sache. Das Problem ist immer, dass es in den Bergen nachts ziemlich kalt werden kann, was sich dann automatisch auf das Gewicht der benötigten Ausrüstung niederschlägt. Ich bin vom Gardasee nicht nach Oberstdorf gefahren, sondern nach München. Dafür habe ich ein Bike Shuttle gebucht. Anbieter findest du zuhauf hier. Die Rückfahrt kostet um die 100 EUR. Einige Anbieter fahren auch Orte wie Innsbruck, Garmisch etc. an. Einfach mal nachfragen oder auf deren Homepage schauen.


30.01.2012

I have come across your videos on Youtube and they are truly amazing. I am planning a trip to the Alps as I have family in Milano and do some mountain biking along the routes you have done. One question if I may... how does staying in the Huttes work? What if there is not enough room/beds? Would you be allowed to stay outside in your sleeping bag?

If you come to a hut/shelter, you can just book an accomodation if there's enough room. If you're alone it shouldn't be a problem getting a bed without reservation. If you travel with more people you should make reservations, especially during the main season. Should the hut be crowded just talk to the landlord and I doubt that he will have a problem with you sleeping in your sleeping bag outside. I don't think it will be necessary though.


29.01.2012

Großes Kompliment!!! Deine Dokumentation ist der absolute Wahnsinn! Sie zeigt die Freuden und auch die kurzen Momente des Leidens gleichermaßen, die Schönheit der Natur und die grenzenlose Freiheit, die du erleben durftest. Ich habe dein Video vom Anfang bis zum Ende angeschaut und es hat mich zutiefst beieindruckt und berührt - es ist wirklich sehr schön geworden. Die Ankunft bzw. der Anblick von Riva del Garda muss doch das absolute emotionale Highlight gewesen sein... Danke, dass du uns an deinem Abenteuer hast teilhaben lassen. Ich ziehe meinen Hut vor Leuten, die sich so einem Abenteuer alleine stellen, diese Herausforderung annehmen und bewältigen - du hast meinen vollen Respekt!


14.01.2012

Great website - you've packed in loads of essential information - thanks so much! After reading about your 2010 trip I've got a question for you... Do you think it would be a good idea for me to ride something similar to your 2010 route? I ask as when I read your criteria for selecting your 2010 route it read like a wish-list of everything I want out of my trip (riding only - no driving, scenic and high mountain terrain, as much challenging singletrack as possible, avoiding asphalt descents, flexible day plans etc...) and so maybe you could let me know if you think it would be suitable for me? Here's a short résumé of my biking history/experience to give you more of an idea of my skill level:
- I've done lots of medium-distance self-guided riding in the Alps but only day rides from/to resorts.
- I'm very comfortable map reading and navigating but I will be using paper maps as I don't use GPS.
- I would have 10 days to do this route and so would need to cover less distance/height each day.
- I am in pretty good shape already and so fitness should be no problem.
- I actively seek out technically challenging terrain when choosing bike routes - I am sure I could ride all that this route could throw at me.
So...is your 2010 route something that you think might be suitable for me???

I think the route could be suitable for you. You wouldn't need 10 days though. If you take your time, 8 days should be more than enough. Most parts of the route can easily be done without GPS if you prepare well and use good maps. However, several of the trails I consider not ridable or pure torture without full suspension. Don't underestimate the trails. There's a reason why they are no popular Transalp routes. Some of them are freeride trails that are even difficult for hikers.


11.01.2012

Zuerst einmal vielen Dank für Deine schön und übersichtlich gestaltete sowie sehr informative Website. Ich und ein weiterer Flachlandtiroler bereiten uns gerade auf unseren ersten Alpencross vor und sind dabei nicht nur am Fahren sondern auch surfen. Dein Film weckt Emotionen und ist gut gemacht. Noch beachtenswerter ist Deine sehr reflektierte Ausrüstungsliste. Besonders das Müslirezept hat es mir angetan, ich werde es definitiv ausprobieren. Auch das Pemikan ist schlau, mal sehen, ob ich das hinbekomme.
Zur GoPro: Wir haben so eine zu Trainingszwecken installiert: sehr großer Aufnahmewinkel, sehr hohe Schärfe auch in der Tiefe, sowie plug and play am Rechner. Aber ich bezweifele, dass Du Filme in der gleichen Art erstellen kannst wie Deine letzten. Das Gerät wurde sicherlich dazu konzipiert, am Mann oder bewegten Objekt eingesetzt zu werden. Zu Beginn Deines aktuellen Filmes habe ich solche Aufnahmen ein wenig vermisst. Das hat sich aber schnell gelegt und ich war bald mittendrin. Die Einstellungen von Aussen sind sogar super und absolut notwendig um einen breiteren Eindruck zu bekommen. Vielleicht müsstest Du mit einer GoPro weniger häufig absteigen. Also, wenn Du das Geld über hast und das zusätzliche Gewicht nicht scheust solltest Du nur noch prüfen, wie es mit der Batterieleistung aussieht und wieviel GB Du innerhalb welcher Zeit produzierst. Die Datenmenge war bei uns nicht gerade gering. Ich hoffe, ich konnte Dir auch ein wenig helfen.

Vielen Dank für das Feedback und die Tipps zur GoPro! Ich würde wohl weiterhin das Meiste mit meiner Canon Powershot filmen und die GoPro nur für spezielle Aufnahmezwecke einsetzen. Das macht den Charakter meiner Videos aus, denn ich bin kein großer Fan von Point-of-View-Filmen (z.B. per Helmkamera). Ich habe da schon ein paar Ideen im Kopf...


09.01.2012

Vor dem Film unbedingt den zugehörigen Trailer anschauen, ich glaub das musste mal erwähnt werden. Schöner Videobeitrag, besonders Deine Zurückhaltung bei der musikalischen Untermalung gefällt. Die Szene am Lago-Ufer, lol! Gut gemacht.


08.01.2012

Ich hab mir grad dein Video vom 2011er AX reingezogen. Respekt, wie erwartet saugut gemacht. Klasse gefilmt, mit passenden Schnittbildern geschnitten. Klasse vertont, und klasse bebiket. Ganz großen Respekt, dass du den Cross durchgezogen hast.
Schön langsam geht's wieder an die Planung fürs neue Jahr, da wünsch ich dir schon mal n glückliches Händchen.


07.01.2012

Ich hab Dir ja schon mal per Mail zu einem früheren Video gratuliert und muss auch hierzu sagen: Super hochwertiges Video, das man sich gerne ansieht. Tolle Leistung, das so zu dokumentieren. Dein Motto scheint zu sein: "Ich hab keine Chance, also nutze ich sie". Da Du m.E. genügend Alpencross-Erfahrung hast, um die fahrbaren Anteile schon bei der Planung einschätzen zu können, entzieht sich deine Routenwahl jeder Kritik - Du hast das so durchgezogen und gut. Alles Gute fürs Bike-Jahr 2012


03.01.2012

Alpencross 2011 video documentation: Wow! Thanks for sharing that! Lots of time and work went into putting that together. Very nicely done video of an incredible epic journey. Thanks.


23.12.2012

About the Alpencross 2010 video: Beautiful! What a place. Loved the outtakes section at the end. A glimpse into the world of self-filmed solo adventures. Curious what photo gear you used. Still and video cameras and tripod? Lots of work there. Thanks for posting. Really impressed with the point of view footage not being a dedicated POV camera too. Carrying a loaded bike over your shoulders AND filming a handheld camera shows dedication and strength! Enjoyed the trip. Thanks again.

For the 2010 video I used my old Canon Powershot G7 digital camera, hence the lack of 16:9 resolution, but still it is HD. Of course, the sound quality is not too great and the video functions are limited. I used a mini-tripod named Gorillapod, which is perfect for this. For the 2011 video I used the Canon Powershot G12.


16.12.2011

Die Möglichkeit Feedback zu schreiben finde ich super. Ich halte dich ja nach wie vor für einen Perfektionisten, was mich auch in meinem Entschluss bestätigte, im Januar bei Lapierre zuzuschlagen. Wie das manchmal so ist, hab ich nix wie Theater mit dem Bike, nach sechs Monaten war das Tretlager total verrostet. Da ich schon wegen anderer Mängel viermal beim Händler war, nervte mich das alles so, dass ich das neue Lager in einer anderen Werkstatt auf meine Kosten machen ließ. Der alte Händler fragte doch ernsthaft, ob ich im "Regen" gefahren wäre und dass ich nach jeder Ausfahrt die Sattelstütze ausbauen und das Rad auf den Kopf stellen müsste. Is bei Lapierre so üblich? Davon abgesehen ist das Rad toll, hatte nur leider nicht wirklich viel Gelegenheit mich damit auszuleben.

Zuerst einmal muss ich zugeben, dass ich beim Mountainbiken ein absoluter Schönwetterfahrer bin. Das geht sogar so weit, dass ich lieber meinen Alpencross ein paarmal verschiebe, als bei Regen zu fahren. Davon abgesehen ist es natürlich Unsinn, was dein Bikehändler da erzählt hat. Ich fahre mit meinem Stadtrad (no-name MTB) seit Jahren bei JEDEM Wetter und das Tretlager ist noch bestens. Auf den Kopf gestellt habe ich das nie. Wie soll auch Wasser in das Sattelrohr kommen? Da müsste man das Bike schon untertauchen. Mit Lapierre direkt hat das eher nichts zu tun. Wenn das Bike neu ist, müsstest du eigentlich auf Gewährleistung kostenlos eine Reparatur bekommen.

Nachtrag: Es ist wohl doch so, dass im Extremfall bei einer Fahrt im starken Regen Wasser eindringen könnte. Das Wasser sucht sich seinen Weg an der Sattelstütze vorbei, durch das Steuerlager, und sammelt sich dann am tiefsten Punkt: Dem Tretlager. Beim Zesty (wie bei vielen Fullys) ist im Rahmen keine Bohrung, durch die das Wasser ablaufen kann. Das heißt, das Wasser kann nicht raus und kann über Wochen bis in das Innenlager vordringen. Bei Kontakt mit viel Wasser könnte man durchaus mal die Sattelstütze entfernen und das Bike auf den Kopf stellen. Dann sieht man, ob Wasser herausläuft. Dann sollte man das Bike mit ausgebauter Sattelstütze austrocknen lassen. Dein Händler hat also keinen Mist erzählt, er geht nur auf Nummer sicher.


09.12.2011

Du schreibst dass Du als MTB Rucksack den Ortlieb Flight verwendest. Was hat Dich zu der Entscheidung gebracht? Von dem Rucksack habe ich noch kaum gehört und ich keine keinen der ihn verwendet. Die meisten Leute besonders Alpencrosser verwenden eher den Deuter Trans Alpine oder was ähnliches.

Ich hatte auch ursprünglich den Deuter Trans Alpine, verwende den aber inzwischen nur noch zum Wandern. Deuter macht gute Rucksäcke, aber zum Biken bei jedem Wetter haben mir die nicht getaugt. Was mich an dem Rucksack besonders gestört hat ist das Gefummel mit der Regenhülle, die man bei schlechten Wetter über den Rucksack ziehen muss. Das ist unpraktisch, der Klettverschluss ging nach kurzer Zeit kaputt und Rucksack mit Inhalt wurden bei stärkerem Regen trotzdem am Rücken nass.
Es wundert mich selbst, dass kaum jemand den Ortlieb Flight verwendet. Der Rucksack sieht nicht nur schick aus, er ist auch extrem robust und absolut wasserdicht. Dabei wiegt er nur etwa 150 Gramm mehr als der Deuter. Ich verwende den Ortlieb Flight übrigens nicht nur für MTB-Touren, sondern auch auf meinen täglichen Fahrten in die Arbeit bei jedem Wetter. Die Belüftung am Rücken ist optimal, der Inhalt ist hundertprozentig vor Feuchtigkeit geschützt, er hat Innenfächer in DIN-A4-Größe und ein kleineres Innenfach für Geldbörse etc. Auch ein Helmnetz und eine Vorbereitung für eine Trinkblase hat er. Die Qualität ist einfach erstklassig.


14.11.2011

Hallo Gletschersau!
Dieses Jahr bin ich endlich meinen ersten Alpencross (von Füssen bis Riva) gefahren...Inspiration bekam ich schon durch Ihrem auf Youtube gestellte "roh" Video. Das überarbeitete Video ist echt klasse!! P.S. Wie heißt der Song in dem Video??
Für nächstes Jahr plane ich gerade den nächsten Cross... Da wir die eigentlich geplante Route nur zu 60% fahren konnten, möchte ich dies dann nachholen. Obwohl Ihre Route auch nicht schlecht aussieht. Gibt es die Möglichkeit an die GPS-Daten zu kommen??

Die Songs sind im Abspann vom Video aufgelistet.
Meine Route nachzufahren ist nicht für jeden Biker empfehlenswert, weil teilweise schon recht steile Stücke und Tragestrecken dabei waren. Schau einfach mal hier, da habe ich eine ausführliche Beschreibung der Trails mit Schwierigkeitsgrad. Wenn du die Strecke dann immer noch fahren willst, kann ich dir gerne die GPS-Tracks schicken.


02.11.2011

Tolle Bilder tolles Video, sehr beindruckend und aufwendig gemacht. Habe eine kurze Frage hast Du eine gute Adresse für einen Shuttelservice.(Rücktransport)
Für einen Tipp besten Dank

Es gibt verschiedene Anbieter, die alle ziemlich gleichwertig sind, z.B.
www.bike-n-ride.de, www.bikeshuttle.it, www.mybikeshuttle.de, www.bikeshuttle.at, www.basic-sport.de, www.transalp-shuttle.com (PKW-Überführung) und viele mehr, die du auf Google findest.


18.09.2011

Hi, wieder ein Kompliment von mir, für eine tolle Tourbeschreibung von Deinem 2011er Alpencross. Ich bin gespannt auf das Video. Viele Grüße aus Augsburg

Danke für das Feedback! Das Video wird wohl noch ca. 3 Monate dauern. Aber dafür wird es umso besser!


10.09.2011

Servus, mit großem Interesse habe ich auf Deiner Homepage den Bericht über den Solo-Alpencross 2011 gelesen. Meine Hochachtung dafür. Nach einem, wegen meinem unfitten Mitfahrer, bereits am zweiten Tag abgebrochenen Alpencross (Mittenwald nach Cortina), bin ich ebenfalls bereits mit der Planung für 2012 beschäftigt.
Zu guter Letzt wünsche ich Dir noch für Dein Vorhaben in 2012 (welche Route ist geplant?) alles Gute

Wie du ja gelesen hast, lief dieses Jahr nicht alles nach Plan. Klasse war's trotzdem. Meine Erfahrungen werden großen Einfluss auf die Planung für 2012 nehmen. Eine konkrete Route habe ich noch nicht, aber es wird wohl wieder von Süddeutschland durch Tirol bis zum Gardasee gehen. Dabei will ich vermeiden, Wege zu fahren die ich schon kenne. Ich habe so 2-3 Pässe im Kopf, die ich gerne fahren würde. Details werden sich wohl in den nächsten Wochen herauskristallisieren.


30.08.2011

Hallo, danke für den wieder mal professionellen Bericht Deines AX 2011. Macht immer wieder Spaß Deine Berichte zu lesen! Die Tour wäre für meinen Geschmack allerdings schon zu heftig! Schade, daß Dir das Wetter den einen oder anderen Strich durch die Rechnung gemacht hat.


28.08.2011

Willkommen wieder daheim!!!
Hab eben Deinen Tourenbericht entdeckt und mit Begeisterung gelesen! Freuen uns schon auf Dein Video!!!! Grüße aus Schwäbisch Hall


29.07.2011

Hallo Robert,
war gerade auf Deiner Homepage, die ist ja absolut super. Wäre toll, wenn Du einen Link auf meine Seite schalten würdest, habe auf meiner Seite auch einen Link zu Dir geschaltet.

Wer ist Robert?


23.07.2011

Servus gletschersau,
bin heute zufällig auf deine hp gestoßen und habe dein AX-Video 2010 angesehen. Etwas professioneller produziertes habe ich auf einer privaten Alpencross-Seite bisher nicht gesehen - also Respekt! Das Video ist wirklich eine Freude für jemanden, der auch mit dem MTB unterwegs ist, zumal das Rabbijoch auch Teil meines ersten AX in 2006 war. Auch deine Homepage ist sehr informativ und vorbildlich betextet.
Nun zum Thema Garmin-Lenkerhalterung: Hab auch ein e-trex, das in der Halterung so wackelte, dass es sich eines Tages verabschiedet hatte - nicht physisch wie deines - aber der Bildschirm zuckte nach dem Hochfahren nur noch kurz, ich gebe hier den Belastungen durch die Erschütterungen die Schuld. Positiv war, das ich es an Garmin einschickte - Garantiezeit war bereits abgelaufen - und ich trotzdem kostenfrei ein neues Gerät erhalten habe. Dann habe ich zwei bis drei Lagen Tesa in den Klemmbereich der Lenkerhalterung geklebt und es saß von da an wackelfrei. Auf unserer Tour vor drei Wochen bin ich im Gelände leider mit dem Knie daran gestoßen, worauf der am Batteriedeckel angebrachte Adapter ausgerissen ist. Vielleicht probiere ich jetzt auch deine Lösung.
Ich wünsche dir für deinen diesjährigen Alpencross endlich gutes Wetter!

Danke! Webdesign und Video-Miniproduktionen gehören zu meinen Hobbies.
Meine Lenkerhalterung ist zwar stabil und um Welten besser, als dieses wackelige Garmin-Teil, aber auch nicht optimal. Sie steht viel zu weit hoch. Immerhin hat sie auf meinem 2011er Alpencross zuverlässig gehalten.


22.07.2011

Wir haben ebenfalls vor möglichst viel auf Video festzuhalten und am Ende einen Film zu schneiden. Zu diesem Zweck hat sich mein Arbeitskollege eine GoPro Hero HD Actionkamera zugelegt und ich habe eine Panasonic TZ7, die ebenfalls HD Videos (720p) aufnehmen kann. Das Gorillapod wird jetzt auch noch besorgt. Ein paar Speicherkarten müssen wir uns noch zusammenschnorren, denn für 7 Tage HD Videos reichen unsere drei 16GB Karten wohl nicht aus. Wie machst du das mit dem Speicherplatz? Wie viele GB hast du dabei?

Also mir reichen 16GB für 8 Tage, aber wie gesagt, ich mache nur kurze Filmsequenzen von den Schlüsselstellen. Auch lösche ich unterwegs Filme, die nichts geworden sind. Wenn ich einen Tipp geben darf: Die typischen Helmcam-Wackel-Filmchen, die man jetzt verstärkt auf den Video-Portalen sieht, werden nach 10 Sekunden extrem langweilig. Allerdings ist das manuelle Filmen auch deutlich zeitaufwändiger.


21.07.2011

Deine 2 Filme sind übrigens sehr schön anzusehen, da bekommt man richtig Lust aufs Biken! Gute Ablenkung bei dem Sauwetter z.Zt.!
Was meinst du, wie viel Zeit dich die Filmerei auf dem AX pro Tag kostet? In deinen Outtakes bist du ja ganz schön rumgeflitzt um die Kamera zu platzieren, bzw. wieder einzusammeln!

Die Filmerei kostet schon ziemlich viel Zeit. Ich schätze, ich habe etwa 2-3 Stunden am Tag dafür verbraten. Wenn man alleine fährt ist das ja egal, aber in einer Gruppe kann ich mir schon vorstellen, dass die anderen irgendwann davon genervt sind. Es kostet auch einiges an Überwindung, gerade auf guten Trails mal anzuhalten und einen Film zu machen. Andererseits zwinge ich mich dadurch, etwas langsamer und genießerischer unterwegs zu sein. Ich neige nämlich immer dazu, zu wenig Pausen zu machen.


20.07.2011

Hi, hab' ein bisschen auf deiner Website gestöbert und gelesen, dass du lieber mit Plattform-Pedalen fährt. Da ich z.Zt. noch etwas Probleme mit dem Halt auf meinen Bärentatzen bei Regen habe, wollte ich mal fragen, welche Pedale du konkret benutzt. Ich habe mir schon einige Plattformpedale angeschaut, aber habe bis jetzt zu großen Respekt vor den Stiftschrauben gehabt, die bei den meisten Modellen zum Einsatz kommen um das Abrutschen zu verhindern. Die können ja üble Wunden verursachen, falls man doch mal vom Pedal rutscht!

Da liegt ein Fehler meinerseits vor. Ich verwende keine Plattform-Pedale, sondern Käfig-Pedale. Ich muss das bei Gelegenheit mal korrigieren. Es ist immer irgendwie ein Kompromiss. Ich persönlich bevorzuge Käfigpedale, weil ich da mit Bergschuhen auch bei Nässe ausreichend Halt habe und ich auch diese Stifte nicht so gerne mag, besonders wenn sie im Schienbein oder im Wadel stecken. ;-) Über das Thema kann man sicher Stunden diskutieren. Du musst halt das finden, was am besten zu deinen Schuhen passt und dir rutschsicher genug ist.


06.07.2011

Hallo, kannst du mir bitte sagen, ob der Tunnel am Tiefenbachfener innen beleuchtet ist? Komm ich da ohne eigenes Licht durch, schon oder? Ich hab eigentlich keine große Lust, wegen den 2 km mein Licht mit auf AlpenX zu nehmen.

Der Tunnel ist beleuchtet, wenn auch schwach. Um durchzukommen brauchst Du kein Licht, es würde nur Deiner eigenen Sicherheit dienen (falls Autos unterwegs sind). In meinem Alpencross-Video ist das eigentlich recht realistisch zu erkennen.


02.07.2011

Hallo liebe Gletschersau,
bisher bin ich halt nur in meinen Vorstellungen Abenteurerin auf dem Bike. Einschränken, das weiß ich, kann ich mich. hmm. alleine kann ich mir die Bikerei aber absolut nich vorstellen. Eine ganz unpraktische Schwäche hab ich nämlich noch zu bekämpfen: Orientierung wie eine Kuh! Und auch sonst find ichs saumäßig (über-)mutig, sowas im Alleingang. Aber bei Dir hats ja schon einige Male gut geklappt, wie ich gelesen habe! Alles eine Frage von Erfahrung und Selbstbewusstsein (im Sinne von: seine Stärken und Schwächen richtig einschätzen).
Blablabla was ich eigentlich sagen wollte: viel Spaß bei deinem kommenden Trip, pass gut auf Dich auf! Im Traum abenteuerliche Grüße


28.06.2011

Erst einmal wollte ich mich bedanken, für Deine tolle Seite mit all den Tipps, Material und Infos welche Du zur Verfügung stellst. Das komplette Paket ist weit mehr als hilfreich und inspirierend. Respekt & Dank dafür – ehrlich!
Deine Vorbereitungen sollten wahrscheinlich fast abgeschlossen sein, in den kommenden Tagen müsste es los gehen und dennoch wollte ich Dich mit eine paar Fragen löchern. Ganz generell interessiert mich sehr für die Tour des letzten Jahres. Im speziellen ist mein Plan für die italienische Seite nicht soo ausgereift. Auch stelle ich mir die Frage nach Ausweichrouten für die Teilstrecke > HochSölden > Martin Busch > Tarsch. Da gibt es nicht viele Alternativen ;-) Dann noch die Frage des Rücktransports nach dem Desaster mit der Bahn bzw. einer annehmbaren Lösung für das Problem, welche nicht 5x Umsteigen und fast 8h Dauer nach Deutschland umfasst.

Aus dem Ötztal heraus gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Über Vent - Martin-Busch-Hütte - Niederjoch, oder über das Timmelsjoch. Wenn Du das Timmelsjoch fährst landest Du in der Gegend von Meran, und ich habe keine Ahnung wie Du von da aus weiterfahren könntest. Eine gute Alternative wäre eventuell auch, gar nicht ins Ötztal zu fahren, sondern bei Imst von meiner Route abzuweichen nach Wenns, Prutz, Tösens, Pfunds und dann über den Reschenpass ins Vinschgau. Vom Vinschgau aus gibt's jede Menge interessante Alternativen.
Für die Rückreise habe ich dieses Jahr einen Bike-Shuttle gebucht, der mich zurück zum Münchner Hauptbahnhof bringt. Das ist sehr unkompliziert und nur etwas teuerer als die Bahn. Anbieter findest Du eine Menge im Internet.


20.06.2011

Hallo! Du schreibst auf deiner HP, daß der EC von Rovereto keine Bikes mehr mitnimmt. Ist die Info offiziell? Habe sonst im Netz nichts darüber gefunden und habe schon fest damit geplant! Danke für deine Antwort

Ja, das ist leider offiziell. Ich habe es bei der Bahn-Hotline erfahren, und in der Antwort auf meine anschließende Beschwerdemail an die Bahn wurde es auch bestätigt. Du kannst das auch leicht selber nachvollziehen, wenn Du auf der Bahn-Homepage die Verbindung eingibst und bei Fahrradmitnahme das Häkchen setzt. Dann bekommst Du nämlich keine gültige Verbindung mehr angezeigt. Es schadet sicher nicht, wenn die Bahn ein paar mehr Beschwerden zu dem Thema bekommt...


17.06.2011

Vielen Dank für Ihre E-Mail. Schön, dass Sie neben dem Fahrrad auch die umweltfreundliche Bahn benutzen möchten.
Bei den Eurocitys (EC), die von Italien aus über den Grenzpunkt Brenner nach Österreich bzw. Deutschland fahren (u.a. der von Ihnen genannte EC 88), handelt es sich um eine Kooperation zwischen den Österreichischen Bundesbahnen und der Deutschen Bahn. Die Fahrradmitnahme ist in diesen Zügen zurzeit generell nicht möglich. Der Personenfernverkehr wird seit der Bahnreform marktorientiert nach eigenwirtschaftlichen Kriterien gestaltet. Nach dieser Maßgabe entwickelt die Deutsche Bahn ihr Angebot kontinuierlich weiter und richtet es an der Reisendennachfrage aus. Dabei versuchen wir, die verfügbaren Ressourcen zum Nutzen möglichst vieler Kunden einzusetzen.
Ihre Verärgerung können wir nachvollziehen. Jede Eingabe unserer Kunden wird in unseren Systemen erfasst und den zuständigen Fachabteilungen zur Auswertung zur Verfügung gestellt. So können wir sehen, wo noch Schwachpunkte sind und entsprechend handeln, um den Service zu verbessern und bestmöglich den Wünschen unserer Kunden anzupassen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir derzeit noch offen lassen müssen, ob und wann eine Verbesserung in Ihrem Sinne erfolgen kann.
Mit freundlichen Grüßen, Leiterin Kundendialog, Deutsche Bahn AG


06.06.2011

Hallo "Gletschersau", erst mal großes Kompliment für dein Video von deiner 2010er-Tour. Klasse gefilmt - da ich auch am liebsten alleine unterwegs bin, weiß ich, was das für ein act ist. Aber meine Frage:
Hast du die GPS- Daten deiner Planung noch, und gibst Du diese auch weiter? Mir fehlt von der Tour noch das Stück von Sölden via Seilbahn und Rotkogeljoch zur Gletscherstrasse. (habe ich im Netz nicht gefunden) oder ist das Teilstück auch so einfach zu finden? Ich plane die Tour ähnlich wie Du nur ab Pfronten und dann vom Schnalstal übers Eisjöchl.
P.S. Deine Neue Tour ist aber "hartes Brot" - Du bist echt ein Freak! Chapeau!!!

Die Strecke zur Rotkogeljochhütte ist gut ausgeschildert und nicht zu verfehlen. Ich hatte ja auch leider ab dem 2. Tag kein Navi mehr. Die Tour war klasse, kann ich wärmstens empfehlen. Das Eisjöchl werde ich auch irgendwann mal in Angriff nehmen. Mal sehen wie der 2011er Alpencross verläuft. Manchmal frage ich mich, ob ich mir da nicht zu viel zugemutet habe. Im August wissen wir mehr...


15.04.2011

Servus! Dein Video ist der Wahnsinn - einfach super, da fiel mir die Kinnlade auf den Bauchnabel! Respekt!
Wie ich gesehen habe, hast du das Video / Bilder mit einer G12 gemacht! (Die hab ich auch!) Darf ich fragen, wie du das mit Frühstück und Essen gemacht hast? Wie schwer war Dein Rucksack? Ich hab meine Alpenüberquerung (2007) immer mit Übernachtung in Pensionen organisiert... Das Bike gefällt mir auch sehr gut! Selbst aufgebaut, oder beim Händler gekauft?

Danke für die Mail und das Lob! Video und Bilder sind übrigens mit der G7 entstanden, die konnte noch kein richtiges HD. Die G12 ist erst seit Januar in meinem Besitz. Das heißt: Noch bessere Videos in echter HD-Auflösung beim Alpencross 2011!
Ich bin meistens irgendwo essen gegangen oder habe mir mal im Supermarkt etwas gekauft. Und ich hatte jede Menge Müsliriegel dabei Mein Rucksack wog etwa 7 Kilo, dazu kam dann noch der Wassersack mit 2 Kilo. Das Bike ist das original Zesty 514 von Lapierre, direkt vom Fahrradhändler.


07.03.2011

Wie schätzt du denn den Übergang an der Similaunhütte ein? Ich meine jetzt so vom Schieben her, im Vergleich zu Schneebergscharte, Eisjöchl & Co. Das mit dem Gletscher soll ja nicht so n Problem sein, oder? Vorausgesetzt, s Wetter passt!!! Und das Stück von Sölden hintenrum nach Vent ist wohl so ne kleine Einstimmung für n nächsten Tag, oder? Viel Schieberei? Der Tunnel ist ja nicht beleuchtet, oder?

Von Vent kommend kannst Du bis zur Martin-Busch-Hütte problemlos fahren. Ab da praktisch schieben und tragen. Über den Gletscher würde ich nicht gehen, auch wenn's bequemer ist und das viele machen. Gletscher sind unberechenbar. Der offizielle Weg am Gletscher vorbei ist ziemlich schwierig und felsig. Man sollte trittsicher sein. Der Trail runterwärts nach Vernagt ist genial, aber wer kein guter Freerider ist wird wohl sehr viel schieben müssen.
Von Sölden nach Vent gibt's 2 Varianten: Durchs Venter Tal bequem hochradeln (Straße mit Tunneln, ist nicht mein Ding), oder über den Rettenbachferner und durch den Gletschertunnel. Der Gletschertunnel ist zwar beleuchtet, aber nur sehr schwach. Licht brauchst Du für beide Varianten, wenn Dir Dein Leben lieb ist. :-) Hoch zum Rettenbachferner kannst Du wieder wählen: Ötztaler Gletscherstraße (Verkehr, aber bequem fahrbar), oder über Hochsölden und die Rotkogeljochhütte (viel schieben, evtl. Seilbahn). Falls Du über Rettenbachferner fahren willst, auch hier die Warnung: Der Trail runter nach Vent, so schön wie er ist, ist nur zu etwa 50% fahrbar. Nicht dass dann hinterher die Enttäuschung groß ist.


23.02.2011

Hallo, bis du die Brenta erreichst, bist du ja schon ein paar Tage unterwegs, da wird der Bär dich mit Sicherheit früh wittern :-) Im Anhang meine Lösung für den Etrex, am Lenker ist definitiv zu exponiert.

Ist auch eine gute Idee, das Navi am Oberrohr zu befestigen. Könnte aber bei mir schwierig werden, weil mein Oberrohr nicht überall den gleichen Durchmesser hat. So würde das Navi also immer in Richtung Mitte rutschen. Ich habe inzwischen eine Halterung für den Vorbau von Bikertech, die ist ganz gut. Sie steht leider auch ziemlich weit hoch, deswegen muss ich sie noch etwas modifizieren. Ansonsten macht sie einen sehr stabilen Eindruck.