Gletschersau.de

19.05.2013

Videovergleich Sony NEX-6/GoPro Hero3

So toll wie die Fotos der Sony NEX-6 sind, so enttäuschend ist die Videoqualität. Im direkten Vergleich mit der GoPro Hero3 kann sie in Bezug auf Schärfe und Dynamikumfang nicht mithalten. Hier ein 100% Bildausschnitt eines unbearbeiteten FullHD-Testvideos. Zum Öffnen des Videosnapshots in voller Größe, einfach auf das Bild klicken:

Videovergleich Sony NEX-6 mit GoPro Hero3

18.05.2013

Große Brünnsteintour

Am Pfingstsamstag habe ich mich kurzfristig wegen des herrlichen Wetters zu einer Spontantour am Brünnstein entschieden. Eine Information vorab für alle Bergradler: die deutschen Alpen sind nun endgültig schneefrei. Da es die Nacht vorher ziemlich geschüttet hatte, war ich schon gespannt auf die Beschaffenheit der Trails. Doch zunächst musste ich mich erst einmal 800 Hm auf einer sacksteilen Forststraße nach oben quälen. Über weite Strecken ging es mit durchschnittlich 17% Steigung bergauf. Kurz hinter den Oberaudorfer Almen hat der Karrenweg dann eine Steigung von rund 30% erreicht. Da hat selbst das härteste Stahlwadel keine Chance mehr, aufwärts zu kurbeln. Das letzte Stück hoch zum Unterberg musste das Bike sogar auf die Schultern. Auch wenn 41 km und 2100 Hm nicht gerade nach einer Gewalttour klingen, war dieses Unterfangen doch sehr kräftezehrend. Das Bike musste häufig geschoben und getragen werden, am Schluss auch noch den Schwarzenberg hinauf. 15:30 war ich dann wieder zuhause und wurde das Gefühl nicht los, vor meinem Alpencross noch etwas mehr trainieren zu müssen. Dennoch: Traumwetter, Traumaussichten. Was will man mehr?


10.05.2013

NEX-6 Beispielbilder

Ich werde hin und wieder nach Originalbildern von der Sony NEX-6 gefragt. Mit der Bildqualität der NEX-6 bin ich wirklich sehr zufrieden. Hier zwei Beispielbilder in Originalgröße mit 60% JPG-Kompression (sonst wären die Dateien doppelt so groß). Nachbearbeitet wurden lediglich ein wenig Helligkeit und Kontrast. Bilddaten:

  • Auflösung: 4912 x 3264
  • f/9, 1/200 sec.
  • ISO-100
  • 16 mm
  • Auflösung: 4912 x 3264
  • f/3.5, 1/4 sec.
  • ISO-400
  • 18 mm

05.05.2013

Beef Jerky selbst gemacht

Eine weitere Kochanleitung aus der Mountainbike-Küche steht nun auf YouTube zur Verfügung. Ich esse Dörrfleisch oder Beef Jerky als Eiweiß- und Energiespender sehr gerne. Da dem Fleisch das Wasser entzogen ist, wiegt es nur noch etwa die Hälfte. Tolle Gewürze machen aus dem Trockenfleisch einen herzhaften Snack für die Tour.

Beef-Jerky-Rezept Video

26.04.2013

Tegernsee-Schliersee-Tour

Das Wetter in den letzten Tagen war sehr mild gewesen. Umso mehr juckte es mich in den Oberschenkeln und ich wollte unbedingt mit dem Bike in die Berge. Die Aussagen zur Schneelage waren widersprüchlich, aber das sollte mich nicht abhalten. Die Tour führte von Tegernsee über das Kreuzbergköpfel hinunter zum Schliersee. Es folgte ein langer Anstieg zum Auracher Köpferl, wo ich es mir nicht nehmen ließ, das Bike bis hoch zum Gipfel zu tragen. Dann ging es retour über einen flowigen Trail zum See, gefolgt von einem quälenden Anstieg zur Gindel-Alm. Bei der Querung zur Neureuth-Alm musste ich das Bike über einige Schneefelder tragen, bevor ich einen Wurzeltrail zurück nach Tegernsee genießen konnte. Nach rund 45 km und 2100 Hm war ich einigermaßen geschafft, aber glücklich und zufrieden darüber, dass ich das schöne Wetter so perfekt nutzen konnte.


20.04.2013

Müsliriegel-Rezept

Für all diejenigen, die sich für selbstgemachte Energiespender für lange Biketouren und Alpenüberquerungen interessieren, gibt es nun mein Müsliriegel-Rezept als Video. In Bezug auf Qualität und Geschmack liegen Welten zwischen diesen Riegeln und dem Schrott, den man im Supermarkt kaufen kann. Probiert es einfach mal aus! Klickt hier:

Müsliriegel-Rezept Video

14.04.2013

Der Winter ist vorbei

Endlich! Das Winterfahrrad ist gereinigt und eingemottet, das Mountainbike wurde aus dem Keller geholt. Bei über 20°C und strahlendem Sonnenschein bin ich meine erste richtige Tour in diesem Jahr gefahren. Die neue Stahlfedergabel ist eine deutliche Verbesserung zur luftgefederten Fox-Gabel, die sich nie richtig hat einstellen lassen. Die neuen Magura-Bremsen funktionieren ebenfalls einwandfrei und versprechen eine wesentlich höhere Zuverlässigkeit. Mit diesem Bike haben die 85 km Isar- und Waldtrails richtig Spaß gemacht! Nebenbei sind noch Videosequenzen entstanden, die ich für das Müsliriegel- und Dörrfleisch-Rezept brauche, die ich demnächst auf YouTube online stellen werde.
Also Leute, nutzt das geniale Wetter und schwingt euch in den Sattel!


09.03.2013

Ideen für 2013

Meine Transalp-Touren in 2010, 2011 und 2012 führten alle durch die Zentralalpen und endeten am Gardasee. Es ist Zeit für einen Tapetenwechsel. Eigentlich hatte ich für 2013 geplant, von Kufstein aus durch die Kitzbüheler Alpen und die Dolomiten zum Gardasee zu radeln, um mal die Region östlich des Inntales auszuprobieren. Die Tour war schon fast fertig geplant, als ich eine neue Idee hatte, die mich noch mehr faszinierte und die ich dieses Jahr tatsächlich verwirklichen will. Die neue Route wird noch weiter östlich verlaufen und nicht am Gardasee enden. Starten möchte ich diesmal in der Gegend von Salzburg. Dann soll es durch die Hohen Tauern nach Kärnten und weiter durch Slowenien bis nach Triest am Mittelmeer gehen. Über diese Strecke gibt es kaum detaillierte Reiseberichte, und schon gar nicht für die Route, die ich ab Kärnten ausgewählt habe. Die Heimfahrt wird auch etwas komplizierter werden, da es ab Triest keine direkte Bahnverbindung nach München gibt und die Reise entsprechend lange dauern wird. Meine Vorfreude auf dieses neue Abenteuer ist groß! Ich kann es kaum erwarten, dass das Wetter besser wird und ich mich endlich wieder in den Sattel schwingen kann.


12.02.2013

Wer ist Robert Frost?

Anfangs habe ich mich gewundert, warum ich in E-Mails immer wieder mit Robert angeredet werde. Die endgültige Erleuchtung kam, als mich kürzlich eine E-Mail erreichte, die so begann: "Sehr geehrter Herr Frost". Auf der Startseite meines Internetauftrittes findet man einen Auszug aus einem englischen Gedicht. Der Autor ist Robert Frost, und das bin nicht ich! Robert Frost ist ein amerikanischer Dichter, der von 1874 bis 1963 lebte. Geboren wurde er in den USA, wo er 38 Jahre verbrachte. Seine Gedichten drehen sich meistens um die Natur in Neuengland in der Zeit von 1885 bis 1912. Danach wanderte er nach England aus. Er gewann mehrmals den Pulitzer-Preis.

Das Gedicht, aus welchem ich zitiere, heißt "The Road Not Taken" ("Der nicht gegangene Weg") und wurde 1916 veröffentlicht. Der Auszug symbolisiert für mich, dass es sich lohnt, nicht immer den Weg der Masse zu gehen, sondern neue "Wege" auszuprobieren. Das kann man auf das Wandern in der Natur beziehen, aber auch auf das ganze Leben. Frei übersetzt würde der Auszug in etwa so lauten:

Und seufzend erzählen werd' ich sicherlich,
wenn Jahr um Jahr vergeht:
Zwei Wege im Walde trennten sich
und ich, ich wählte den stilleren für mich,
und das hat mein ganzes Leben umgedreht.

Der Kommentar meinerseits soll verdeutlichen, dass man durch Abenteuerlust auch in schwierige Situationen geraten kann:

Dafür, dass ein Weg der stillere ist,
gibt es einen triftigen Grund.


26.01.2013

Warum mache ich das?

Hin und wieder erreicht mich eine E-Mail wie diese:

"Erstmal ein riesengroßes Kompliment... riesig gut gefilmt, geschnitten und top die passende Musik druntergelegt. Du musst ja nach einer solchen Tour Abend um Abend stundenlang daran sitzen das ganze Material zu sichten, zu schneiden und alles passend zu machen. Von den ganzen Mühen beim Drehen während der Tour mal abgesehen! Bei all dem frage ich mich, was treibt Dich an, so viel Zeit dafür zu investieren? Macht es Dir einfach nur Spaß anderen davon zu berichten? Möchtest Du andere damit motivieren vom Sofa hoch zu kommen? Oder hast Du neben dem Biken einfach so viel Freude am Filmen und Schneiden? Von der Pflege Deiner Homepage und dem Blog einmal ganz abgesehen...
Bitte versteh mich nicht falsch, meine Frage ist kein Witz, sondern wirklich sehr ernst gemeint. Ich bin sehr beeindruckt von Deiner Energie und es interessiert mich wirklich, was Dich dazu motiviert. Vielleicht hinterlässt Du in Deinem Blog ja mal ein paar Zeilen darüber. Ich könnte mir vorstellen, dass das noch ein paar andere Leser interessiert."

Die Frage, weshalb ich Zeit in die Pflege dieser Webseite und die Videos investiere, wird mir öfter mal gestellt. Die Antwort ist eigentlich recht einfach: Zum einen macht mir die kreative Arbeit sehr viel Spaß. Mit Webdesign, Bildbearbeitung und Videoschnitt beschäftige ich mich schon seit vielen Jahren. Es ist ein notwendiger Ausgleich zu meinem Beruf. Zum anderen mache ich die Dokumentation meiner Touren durch Reiseberichte und Videos in erster Linie für mich selbst. Und wenn ich das Ergebnis für ansprechend halte, kann ich es dank der Möglichkeiten des Internet auch gleich anderen Interessierten zur Verfügung stellen. Mein Ziel ist es nicht, andere dazu zu bringen, das nachzumachen. Wenn der eine oder andere Mountainbiker aus meinen Berichten Informationen ziehen kann die ihm helfen, dann ist das schön. Wenn meine Dokumentationen dazu beitragen, dass Mountainbiken in den Alpen als umweltfreundlicher Sport akzeptiert wird, dann würde ich mich freuen.

Die wichtigste Grundlage für das Internet ist, dass Enthusiasten anderen Menschen aus reinem Idealismus und ohne Profitgedanken nützliche Informationen zur Verfügung stellen. Das Internet ist zum wichtigsten Werkzeug für die Entscheidungsfindung in vielen Bereichen meines Lebens geworden. Deshalb lege ich großen Wert darauf, dass das Internet unabhängig und unbeeinflusst bleibt. Und das kann eigentlich nur erreicht werden, wenn hinter den Webseiten kein Profitgedanke steckt. Selbst Sponsoring ist schon eine Art der Einflussnahme auf die Art der Berichterstattung. Daher werden meine Informationen immer kostenlos und unabhängig bleiben.


20.01.2013

Rahmentaschen

In letzter Zeit habe ich einige Anfragen bekommen, welche Rahmentasche ich auf meinen Touren verwende. Deshalb will ich hier ein wenig über Rahmentaschen erzählen. Rahmentaschen haben zwei Vorteile: Erstens können sie den Rücken etwas entlasten, indem man Gegenstände in die Rahmentasche verlagert. Zweitens kann man in der Rahmentasche Dinge verstauen, die man im schnellen Zugriff braucht, ohne jedes Mal den Rucksack abnehmen zu müssen. Das ist für mich der Hauptgrund, so eine Tasche zu verwenden; ich verstaue darin Foto- und Filmzubehör, wie z.B. das Ministativ und Klemmen für die Action-Kamera.

Es gibt Rahmentaschen in allen Arten und Größen. Wegen der unterschiedlichen Geometrien der Fahrradrahmen werden diese Taschen von spezialisierten Herstellen oft maßgefertigt. Besonders in den USA verwenden viele Leute sehr große Rahmentaschen, die das gesamte Rahmendreieck ausfüllen. Entsprechend umfangreich ist das Angebot der Hersteller. Wenn man in den Alpen mit dem Mountainbike unterwegs ist, sollte man jedoch darauf achten, dass man das Fahrverhalten des Rades nicht durch zu große Taschen zu stark verändert. Das gilt vor allem für das Biken mit einem vollgefederten Rad auf anspruchsvollen Trails.

Da bei meinem Bike der Dämpfer im Rahmendreieck liegt, kommt eine große Rahmentasche sowieso nicht in Frage. Nach einiger Suche bin ich auf den Hersteller Framie gestoßen, der hochwertige Taschen in verschiedenen Größen herstellt. Die Taschen von Framie sind robust, wasserabweisend und sehr gut verarbeitet. Neben dem normalen Angebot kann man sich dort auch Taschen maßanfertigen lassen. Aufgrund der Dämpferanordnung an meinem Bike verwende ich eine Tasche "Framie LV Long Version" für das Unterrohr, die von mir für die Befestigung am Oberrohr zweckentfremdet wurde. Dazu wurde eine weitere Lasche an die Tasche angenäht, um sie mit einem dritten Klettband fixieren zu können.


22.12.2012

Gelöschte Szenen vom Alpencross-Video

Was zuerst aussieht wie ein Video von einem Alpenmarathon, sind die gelöschten Szenen aus meinem Alpencross-Video "Hauptkamm". Dieser kurze Clip vermittelt einen Eindruck, wie die Filmerei auf einem Alpencross üblicherweise abläuft, wenn man alleine unterwegs ist.


28.11.2012

Hauptkamm - Das Alpencross-Video 2012

Endlich fertig!!! Aus fast 350 Filmsequenzen habe ich eine Videodokumentation über meine diesjährige Transalp zusammengeschnitten. Das Filmmaterial war so umfangreich, dass trotz starker Kürzungen ein 50-minütiges Video herausgekommen ist. Wegen der Beschränkungen der Videoplattform habe ich den Film zweiteilen müssen. Die professionelle Vertonung ist diesmal leider aus Termingründen gescheitert, deshalb musste ich wieder selbst Hand anlegen und auf Material mit Creative Commons Lizenz zurückgreifen.

Hier nun also der Film mit beiden Teilen in voller Länge. Ich wünsche eine gute Unterhaltung!


17.11.2012

Die Gletschersau-Route

Immer wieder werde ich gefragt, welche von meinen gefahrenen Touren ich für einen Alpencross empfehlen kann. Die Antwort ist schwierig. Denn alle meine Touren sind ziemlich experimentell und enthalten Strecken, von deren Nachahmung ich eher abraten würde. Deshalb habe ich mich entschlossen, eine Alpencross-Tour zu entwerfen, die ich reinen Gewissens weiter empfehlen kann: Die Gletschersau-Route. Ich habe detaillierte Informationen zu dieser Route zusammengestellt, inklusive einem genauen GPS-Track, mit deren Hilfe man seinen Alpencross komplett selbst organisieren kann:


07.11.2012

Digitalkamera-Aufrüstung

Wieder einmal denke ich über eine Aufrüstung meines Kamera-Equipments nach. Ich verfolge seit einiger Zeit die Entwicklungen am Digitalkamera-Markt, da meine Canon Powershot G12 doch ein paar Schwächen hat, die mich stören. Zum Einen wäre da natürlich die Video-Qualität, die mit einer eher mäßigen HD-Auflösung nicht das bietet, was heute üblich ist. Selbst meine GoPro HD Hero2 macht schärfere HD-Videos als die G12. Zum Anderen ist die Bildqualität für eine Kompaktkamera zwar verhältmismäßig gut, aber besonders bei schlechten Lichtverhältnissen stören mich dann doch die stark nachlassende Qualität und das starke Bildrauschen. Ein weiterer Punkt, der mich bei der G12 richtig nervt ist, dass die Kamera sehr langsam ist. Vom Einschalten bis zum ersten Foto vergehen mindestens 5 Sekunden. Bei Serienbildern schafft sie mit aktivem AF nicht mal 1 Bild pro Sekunde, mit festen Fokus schafft sie 2 Bilder pro Sekunde, wenn man im RAW-Format fotografiert sinkt die Geschwindigkeit wieder sehr. Auch im Videomodus kommt die Kamera über 24 Frames pro Sekunde im HD-Modus nicht hinaus. Dadurch wirken Bewegungen und Schwenks oft sehr ruckelig, Zeitlupen sind nicht sinnvoll machbar. Auch fehlt mir eine Buchse für ein externes Mikrofon, das besonders bei Sprachaufnahmen sehr nützlich wäre.
Was mir bei der Powershot G-Serie schon immer gut gefallen hat, war das Handling. Die Kamera verfügt über die nötigen Einstellräder, so dass man z.B. ISO-Änderung, Belichtungskorrektur oder Programmmodus mit einem Griff anpassen kann, ohne sich erst durch viele Menüs tippen zu müssen. Auf das schwenkbare Display würde ich auch nur ungern verzichten. Auch die Unterstützung des RAW-Formates ist für mich sehr wichtig geworden. Für einen Bildbearbeitungs-Freak ist das ideal, weil man viel mehr Möglichkeiten hat, die Bildqualität im Nachhinein maßgeblich zu verbessern. Allein die Farbtiefe von 12 Bit (anstatt 8 Bit bei JPG) hat riesige Vorteile, weil dadurch der Dynamikumfang des Bildes extrem erhöht wird. Hier ein Beispiel:

Da ich in 2013 wieder ein ausgefallenes Mountainbike-Abenteuer plane, möchte ich dieses natürlich angemessen dokumentieren. Was liegt also näher, mir die Alternativen zur G12 einmal näher anzusehen. Die G15 bietet keine wirkliche Verbesserung, immer noch ein kleiner Sensor, immerhin nun Full HD, jedoch auch nur mit 24 fps, dafür kein schwenkbares Display mehr. Die Powershot G1 X sieht da schon etwas besser aus. Der Sensor hat sich deutlich vergrößert, was der Bildqualität zu gute kommt. Schwenkdisplay, akzeptabler Zoombereich, gutes Handling. Passt eigentlich im Großen und Ganzen. Wenn da nicht wieder das Geschwindigkeitsproblem wäre. Die Kamera ist immer noch erschreckend lahm und bietet auch bei Videos nur 24 fps. Da ist die Konkurrenz schon viel weiter. Für die Systemkamera Canon EOS M gilt ungefähr das gleiche: Im Grunde eine tolle Kamera, aber viel zu langsam. Bei den Kompaktkameras wäre die Sony RX 100 technisch die beste Wahl. Sie hat einen relativ großen Sensor, gute Videofunktionen und alles was ich brauche, doch leider fehlt ihr das Schwenkdisplay und ein Mikrofoneingang.

Nach etlichen Vergleichen war mir klar, dass ich für meine gehobenen Ansprüche eine so genannte Systemkamera benötige. Das sind Kameras, deren Bildsensoren an die Qualität von Spiegelreflexkameras herankommen, aber dennoch ein recht kleines Gehäuse haben. Außerdem haben sie Wechselobjektive. Die Bildqualität dieser Kameras übertrifft die der Kompaktkameras deutlich. Besonders das Fotografieren bei schwierigen Lichtbedingungen ist damit perfekt möglich. Ich habe die aktuellen Systemkameras Sony NEX-6, Sony NEX-7, Panasonic Lumix GH3, Nikon 1 V2 und Canon EOS M genau verglichen. Das sind meiner Meinung nach im Moment die besten Modelle für meinen Einsatzzweck. Kurz zusammengefasst:

Die Sony NEX-6 hat zwar den Nachteil, dass man nur ein Originalmikrofon von Sony draufstecken kann, aber dafür wurde sie technisch und bei der Bedienung etwas weiterentwickelt. Die 24 Megapixel der NEX-7 würden sowieso nur hochwertige Festbrennweiten auflösen können, ist somit für mich also kein wichtiges Kriterium. Die Foto- und Filmeigenschaften der NEX-6 sind hervorragend, außerdem ist das Gehäuse klein und praktisch. Das 16-50 mm Zoomobjektiv ist ebenfalls erstaunlich klein und perfekt geeignet für die Dokumentation einer Bergreise. Sollte ich mal ein Teleobjektiv brauchen, könnte ich das ja später immer noch nachrüsten.


09.09.2012

Video: Alpencross 2012 Trailer

Der fast 60-minütige Film von meiner 2012-Transalp ist inzwischen fertig geschnitten und ich muss sagen, er ist ziemlich gut geworden. Die Vertonung dauert allerdings noch etwa bis Dezember. Deshalb gibt es hier eine kurze Vorschau in Form eines Trailers. Ich wünsche euch viel Spaß!


05.09.2012

MTB-Umrüstung

Mein bewährtes Lapierre Zesty 514 Bike hat nun eine Umbauaktion hinter sich. Die Bremsanlage Formula Oro K18 wurde ausgetauscht und stattdessen eine Magura MT4 eingebaut. Die Federgabel Fox 32 Float RL wurde ersetzt durch eine Rock Shox Sektor RL Coil. Die Gründe für diese Umrüstung sind folgende:

Grundsätzlich lege ich viel Wert auf Robustheit und darauf, dass ich das Bike möglichst selbst warten kann. Das war mit der bisherigen Ausstattung nicht wirklich möglich. Ich konnte nun einige Jahre Erfahrung mit verschiedenen hydraulischen Bremssystemen sammeln. Die Formula Oro war eine wirklich hervorragende Bremsanlage, die immer zuverlässig funktioniert hat. Allerdings war durch die Verwendung von Bremsflüssigkeit (im Gegensatz zu Öl) einmal im Jahr eine Wartung nötig, da die Bremsflüssigkeit hygroskopisch ist und Wasser zieht, egal ob sie benutzt wird oder nicht. Wasser in der Leitung kann das Bremsverhalten verschlechtern oder zum Totalausfall führen. Das Problem ist nicht nur, dass die Wartung jedesmal um die 60 EUR kostet und man sie nur schwer selber machen kann (die Lagerung einer angebrochenen Flasche ist kaum möglich, die Entsorgung der giftigen Flüssigkeit ist auch ein Problem). Es hat mich auch sehr gestört, dass man schon nach wenigen Monaten wieder Wasser in den Leitungen hat, was im günstigsten Fall zu ständig wechselnden Druckpunkten an den Bremsgriffen führt, je nach Temperatur. An einem anderen Fahrrad verwende ich Hydraulikbremsen mit Öl, und da sind selbst nach 20.000 km keinerlei Wartungsarbeiten nötig, vom Wechsel der Bremsbeläge mal abgesehen.
(Hier auf der Feedback-Seite bin ich genauer auf die Unterschiede zwischen Mineralöl und Bremsflüssigkeit eingegangen.)

Magura MT4

Auch mit der Fox Federgabel war ich eigentlich sehr zufrieden. Es handelt sich um eine Gabel mit Luftfederung, und sie hat immer einwandfrei funktioniert. Um ein einigermaßen lineares Federverhalten zu erreichen, wird in solchen Gabeln mit einem recht komplizierten System von Lufkammern/Öl gearbeitet. Allerdings ist es nur eine Frage der Zeit, bis bei solchen Gabeln die Dichtungen nachlassen und eine aufwändige Wartung fällig wird. Dann muss die Gabel eingeschickt werden (selbstwarten ist praktisch unmöglich) und man muss ca. 130 EUR bezahlen. Federgabeln, die Stahlfedern verwenden, sind viel robuster, haben von Natur aus ein lineares Verhalten und können in der Regel selbst zerlegt und gewartet werden. Dafür wiegen sie etwas mehr.

Schon beim Umbau hat sich gezeigt, dass meine Entscheidung richtig gewesen war. Die Befestigungsschellen der Bremsen und der Lenker waren durch die aggressive Bremsflüssigkeit bereits leicht verätzt. Und das, obwohl die Bremsen jährlich durch meinen Lapierre-Händler "professionell" gewartet wurden. Das zeigt, welchen Schaden eine solche Bremsanlage am Bike anrichten kann. Die Rock Shox Gabel wurde komplett mit Ersatzdichtungen geliefert. Der Umbau verlief problemlos und war nach insgesamt 4 Stunden erledigt. Inklusive Gabelrohr und Bremsleitungen kürzen.

RockShox Sector RL Coil

Zum Schluss noch eine kleine Anekdote, die mich in meinem Bestreben, mich von Bikehändlern unabhängig zu machen, bestärkt hat: Mein 11 Monate neuer Zesty-Rahmen hat seit einigen Monaten ein immer stärker werdendes Knacken im Hinterbau. Das wurde so stark, dass ich zu dem "Lapierre-Händler meines Vertrauens" nach Unterhaching gegangen bin um die Sache ansehen zu lassen, so lange ich noch Gewährleistungsanspruch habe. Ich sagte: "Der Hinterbau knackt bei Pedalbelastung, wahrscheinlich ist es das Gelenk am Tretlager." Sie haben es sich angesehen und mir zwei Tage später die Rechnung präsentiert: Alle Lager am Bike gewartet (Steuersatz, Tretlager, Naben etc.), Kette geölt, Sattelstütze eingefettet, "erschwerte Wartung", 112 EUR. Auf meine Frage, woran es gelegen hat, kam die Antwort: Am Hauptlager des Hinterbaus. LOL! Ich habe nach kurzer und erfolgloser Diskussion, bei welcher der Geschäftsführer ziemlich unfreundlich reagiert hat, die 112 EUR Abzockgebühr bezahlt und mir geschworen, dass dieser Händler keinen Cent mehr von mir bekommen wird. Noch am selben Abend habe ich den Umbau von meinem Bike vorgenommen. Alle Wartungsarbeiten werde ich zukünftig selbst vornehmen, und mein nächstes Bike werde ich garantiert woanders kaufen.


04.08.2012

Fotos jetzt auch in Groß!

Beim Reisebericht zum Alpencross 2012 sind die Fotos zum ersten Mal auch in höherer Auflösung zu sehen, die man einfach per Klick auf die kleinen Fotos öffnen kann. Inzwischen habe ich auch meine älteren Reiseberichte aktualisiert und dort größere Fotos hinterlegt. Viel Spaß beim Anschauen!


01.08.2012

Alpencross 2012 - Resümee

Meine 2012er Transalp ist teilweise wieder sehr abenteuerlich verlaufen. Die Routenplanung war in diesem Jahr optimal gewesen. Das Planeiler Schartl habe ich (mal wieder) ausgelassen, doch das hat meine übrigen Pläne nicht durcheinander gebracht. Meine Ausrüstung war perfekt und wurde diesmal noch deutlich verbessert durch meinen neuen Rucksack Ortlieb MountainX 31, meinen neuen Cumulus-Schlafsack und das selbstgenähte Leichtzelt, welches meinen Biwaksack ersetzt hat. Ich habe wieder einige Nächte im Freien verbracht, und das nicht immer bei guten Wetterbedingungen. Das Wetter war diesen Juli so wechselhaft gewesen, dass man sich auf Wettervorhersagen nicht verlassen konnte. Meistens hat es aber weniger geregnet als befürchtet. Erlebt habe ich jede Wettersituation von Wolken, Sonne, Regen, Sturm, Kälte, Hitze bis hin zu Gewitter und Hagel. Begeistert hat mich auch die neue GoPro HD Hero2 Videokamera, besonders wegen ihres Weitwinkels und der guten Bildqualität. Beim nächsten Mal werde ich sie noch häufiger für statische Filmaufnahmen verwenden. Die Schwalbe Hans Dampf Reifen, die ich dieses Jahr zum ersten Mal getestet habe, sind in Bezug auf Grip in schwierigem Gelände besonders bei Nässe eine Verbesserung zum Nobby Nic. Dafür ist der Rollwiderstand auf Asphalt etwas höher.

Ich bin zwei Tage zu früh am Gardasee angekommen. Einen Tag habe ich unerwartet gewonnen, als ich am Tag 5 im Peloton der Craft Bike Transalp zwei Tagesetappen auf einmal gefahren bin. Den zweiten Tag habe ich eingespart, weil ich aufgrund eines starken Gewitters die letzten zwei Pässe Cadria und Bocca di Trat ausgelassen habe und direkt zum Gardasee gefahren bin. Den Bocca di Trat habe ich dann jedoch noch nachgeholt und unter Tag 8 dokumentiert. Der Sentiero della Pinza war auf jeden Fall eine Fahrt Wert gewesen.

Der Alpencross verlief pannen- und nahezu verletzungsfrei. Das lag größtenteils daran, dass ich vor dem Alpencross immer die Verschleißteile meines Bikes (Kette, Reifen, Bremsflüssigkeit) erneuere um Pannen zu vermeiden. Bei einem Sturz habe ich mir eine leichte Knieverletzung zugezogen, aber sie hat mich auf der weiteren Tour kaum behindert. Am vorletzten Tag habe ich mich dummerweise etwas erkältet, was mir die letzte Etappe zusätzlich vermiest hat. Aber wenn am Gardasee die Sonne scheint, sind all die Sorgen schnell wieder vergessen. Meine körperliche Vorbereitung war auch in Ordnung, ich fühlte mich einigermaßen fit. Ich war sogar einigermaßen überrascht, weil ich nicht damit gerechnet hatte, eine Tour wie an Tag 5 leisten zu können. An meine Grenzen bin ich eigentlich nur am siebten Tag gestoßen, da war ich gesundheitlich und mental angeschlagen.

Ein ausführlicher Tourenbericht mit vielen Fotos ist nun online. Die Bearbeitung meines Filmmaterials wird allerdings noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Wie lange das dauern wird, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Viel Spaß beim Lesen!

Schwalbe Hans Dampf

25.07.2012

Alpencross 2012 - Ich bin zurück!

Nach 7 Tagen bei wechselhaftem Wetter, nach 2 kleinen Routenanpassungen, diversen Tierbegegnungen und einem unbeabsichtigten Höllenritt im Peloton des Craft Bike Transalp Rennens bin ich fast unverletzt und pannenfrei von meinem diesjährigen Alpencross zurückgekehrt. Rund 300 Fotos und fast 25 GB Filmmaterial habe ich mit nach Hause gebracht. Ein ausführlicher Reisebericht ist in Arbeit. Schnitt und Vertonung des Films wird etwas länger dauern.

Alpencross 2012 - Weißseejoch

06.07.2012

Video: Trainingsfahrten 2012

Bei meinen Trainingstouren für die Transalp 2012 sind ein paar Videos entstanden, die ich zu einem 10-minütigen Film zusammengeschnitten habe. Es sind Sequenzen von Touren an den Isartrails, Tegernsee/Schliersee und Gardasee (Monte Misone und Monte Tremalzo) zu sehen. Ich habe vor allem meine neue GoPro HD Hero 2 getestet, die als Actionkamera recht gute Dienste leistet. Viel Spaß!
(In meinem kommenden Alpencross-Video wird es allerdings deutlich weniger Wackelfilmsequezen geben.)


01.07.2012

Gardasee-Trails

Ein Bikewochenende am Gardasee war die optimale Trainingseinheit für den bevorstehenden Alpencross. Zwei größere Touren auf den Monte Misone und den Monte Tremalzo mit langen Anstiegen und technischen Trails forderten Kondition und Fahrtechnik. Die Abfahrt vom Monte Tremalzo war mir bereits vom Alpencross 2010 bekannt, der Trail vom Monte Misone nach Arco war Bestandteil von meinem Alpencross 2011 gewesen. Insgesamt ein gelungenes Wochenende mit Biking-Fun, genialem Wetter und riesigen Pizzen. Die Heimfahrt war dank der gesperrten Bahnstrecke zwischen Brenner und Innsbruck etwas abenteuerlich: Mit dem Bike vom Gardasee nach Rovereto, dann mit der italienischen Regionalbahn bis zum Brenner, dann mit dem Bike im fließenden Verkehr die alte Brennerstraße runter bis Innsbruck, dann mit dem Bayernticket weiter mit der Regionalbahn bis München. Reisedauer (obwohl alles reibungslos abgelaufen ist): 10 Stunden.

Passo Rochetta

20.06.2012

Tegernsee-Schliersee-Rundtour

Letztes Wochenende habe ich eine recht gute Trainingstour absolviert. Auf drei steilen Anstiegen von insgesamt 1700 Hm und einer Tourlänge von 45 km konnte ich testen, ob ich bereit bin für die diesjährige Alpenüberquerung.

Der Test begann erst einmal mit einer Ernüchterung. Vom Ort Tegernsee aus ging es auf einer steilen Forstraße bergauf zum Kreuzbergköpfel. Diese Tour war die erste mit einer nennenswerten Anzahl von Höhenmetern in den letzten 6 Monaten. Die Muskeln brannten, die Gelenke knirschten und ich wäre schon nach dem ersten Kilometer am liebsten umgekehrt. Doch als die erste halbe Stunde überwunden war, hatte ich plötzlich meinen Rhythmus gefunden und es ging wie von alleine. Die Frage war, ob sich der Zustand über die Tour hinweg einigermaßen aufrechterhalten lassen würde.

Die Abfahrt zum Schliersee beginnt interessant mit einem kurzen knapp 1 km langen Trailstück, der dann leider auf eine unspannende Forststraße mündet, auf der man die meiste Zeit abrollt. Nur die letzten 200 Hm konnte ich auf einem flowigen S1-Trail hinunter zum See biken. Bei sonnigen 30°C konnte man sogar im See baden! Nach kurzer Pause ging es von Fischhausen wieder eine steile Forstraße 300 Hm bergrauf zum Auracher Köpfl. Ich war voller Energie und konnte die Steigung mit guter Geschwindigkeit hinter mich bringen, ohne außer Atem zu kommen. Einzig geschwitzt habe ich wie ein Tier, dank der hochsommerlichen Temperaturen. Es folgte eine Abfahrt auf einem breiten steinigen Wanderweg, der bald in einer Forstraße übergeht. Ich erreichte Oberleiten und bin oben am Hang über Ledersberg nach Schliersee abgebogen.

Der dritte und letzte Anstieg ist der schwierigste. Hier werden Kondition und Willenskraft auf eine Probe gestellt. Es geht von Schliersee über Hausham, und dann die extrem steile Asphaltstraße insgesamt 500 Hm hinauf bis zur Gindelalm. Die Straße ist teils so steil, dass Biker mit nicht sehr guter Kondition wahrscheinlich stellenweise schieben werden. Dafür fahren hier kaum Autos, so dass der Anstieg doch recht angenehm zu bewältigen ist. Die Gindelalm auf 1280 m Höhe habe ich jedoch ohne Schwierigkeiten erreicht. Nach einer kurzen Pause ging es auf einem schönen Wanderweg hinüber zur Neureutalm, dann folgte die leider recht monotone bremsbelagtötende Abfahrt zurück nach Tegernsee.

Fazit: Geniales Bergtraining mit 3 harten Anstiegen. Landschaftlich durchschnittlich (ist eben kein Hochgebirge), Trailspaß leider zu selten. Trotzdem eine lohnenswerte Tour. Die Transalp 2012 kann kommen!

Trail zum Schliersee

18.06.2012

Schmerzmittel

Der aufmerksame Leser wird bemerkt haben, dass in meiner Packliste das Medikament Diclofenac aufgelistet war (das Medikament Ibuprofen wirkt ähnlich). Inzwischen habe ich den Eintrag entfernt, auch wenn ich das Medikament immer bei einem Alpencross dabeihabe. Verwenden musste ich es bisher jedoch nicht. Ich habe gehört, dass es einige Sportler gibt, die bei Extrembelastungen wie z.B. einem Alpencross ein solches schmerz- und entzündungehemmendes Mittel regelmäßig oder sogar vorbeugend einnehmen, um Muskelkater, Rückenschmerzen oder Gelenkschmerzen zu verhindern. Das sollte man keinesfalls tun! Deshalb möchte ich ein paar Worte dazu verlieren.

Zunächst einmal gilt: Wer Muskel-, Wirbelsäulen oder Gelenkprobleme beim Leistungssport hat, der hat sich ungenügend vorbereitet bzw. den Körper überlastet. Ein Schmerzmittel/Entzündungshemmer kann Symptome abmildern, aber das Problem im Körper nicht beheben. Die beste Methode gegen solche Probleme ist es deshalb, langsam auf solche Extrembelastungen hinzuarbeiten und den Körper darauf vorzubereiten. Die Einnahme von Medikamenten vor oder während des Sports ist gefährlich! So wird die während des Sports ohnehin schwach durchblutete Darmwand druch die Einnahme von Schmerzmitteln noch durchlässiger, und Bakterien können in den Blutkreislauf eindringen. Infektionen, sowie eine Schädigung des Magen-Darm-Traktes und der Niere können auftreten. Das Schmerzmittel kann auch zu Elektrolytstörungen führen, was dann gefährlich ist, wenn man durch hohen Schweißverlust und häufiges Trinken schon viele Elektrolyte aus dem Körper gespült hat.

Will man im akuten Fall dennoch ein Schmerzmittel einnehmen, sollte man dies nach dem Sport, also abends während der Ruhephase in einer geringen Dosis und mit ausreichend Flüssigkeit tun. Im Zweifelsfall den Arzt fragen!


10.06.2012

Selbstgenähtes Tarp

Mein selbstgenähtes Tarp ist nun fertig. Das wird meinen Biwaksack ersetzen, um Notübernachtungen zu ermöglichen. Die Vorteile des Leichtzeltes sind, dass man darunter nicht schwitzt, es sehr gut vor Regen und Wind schützt und fast nichts wiegt. Knapp 300 g bringt das Tarp auf die Waage, inklusive 5 Meter Abspannleine. Ich habe bewusst das Zelt so einfach und unkompliziert wie möglich entworfen. Beim Aufbauen wirft man es nur über die Abspannleine, knotet es an beiden Enden fest damit es nicht verruscht, und benutzt die 8 Schlaufen an der Seite, um es zum Boden hin abzuspannen. Einfacher geht's nicht!

MYOG Tarp

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